Mitgliederversammlung: Weichenstellungen für die Zukunft

Mitgliederversammlung: Weichenstellungen für die Zukunft

Wetzlar, 22. Oktober 2020. Die erste digitale Mitgliederversammlung von DOXNET hat der Vorstand mit Bravour gemeistert: Aus der Geschäftsstelle in Wetzlar wurden die einzelnen Tagesordnungspunkte per Videokonferenz abgearbeitet. Die Mitglieder konnten mittels eines Online-Votings bei den Abstimmungen ihre Stimmen abgeben.

„Mein erstes Jahr als Vorstandschef hatte ich mir etwas anders vorgestellt“, sagte Udo Schäfer zu Beginn der Versammlung angesichts des Umstands, dass die Sitzung nicht wie üblich im Rahmen der (ausgefallenen) Jahreskonferenz in Baden-Baden abgehalten werden konnte. „Wir haben lange mit der Absage unseres Kongresses gewartet und sind so ohne Stornierungskosten aus der Nummer gekommen“, erläuterte Schäfer, warum man nicht von Verbandsseite die Tagung gecancelt, sondern auf die Entscheidung der Behörden gewartet hat.

Schäfer betonte, dass auch der Vorstand erstmal lernen musste, mit der neuen Situation umzugehen. Angesichts der Tatsache, dass sich der Verband in erster Linie die Vernetzung seiner Mitglieder auf die Fahnen geschrieben hat, haben die seit Monaten geltenden Einschränkungen erhebliche Auswirkungen auf die Arbeit des Vorstands. „Wir haben die Zeit aber genutzt und uns sehr viele Gedanken über unsere inhaltliche Ausrichtung gemacht“, sagte Schäfer.

Die Voraussetzungen sind weiter hervorragend: Nach der aktuellen Statistik hat der Verband 720 Mitglieder gelistet. Kassenwart Hans-Peter Niesyt konnte vermelden, dass der DOXNET finanziell sicher aufgestellt ist. Er veranschaulichte, dass der mit Abstand größte Anteil der Ausgaben direkt in die Veranstaltungen für die Mitglieder investiert wird, allerdings stammen auch die größten Einnahmeposten aus den Veranstaltungen. Die Corona-Pandemie habe daher die Ausarbeitung eines Nachtragshaushalts notwendig gemacht. „Derzeit ist alles im Plan“, sagte der Finanzchef.

Die Kassenprüfer Hardy Klödy und Stephan Schumann bescheinigten ihm eine einwandfreie Führung der Kasse. Die Entlastung des Kassenwarts und des gesamten Vorstands erfolgte einstimmig, bei Enthaltung der Vorstandsmitglieder. Das neue Team der Kassenprüfer bilden Stephan Schumann und Robert Duisberg.

Anschließend warf Udo Schäfer einen Blick zurück und in die Zukunft: Die Geschäftsstelle ist für DOXNET ein echter Glücksfall: Mit dieser zentralen Anlaufstelle spart der Verband extra Raummieten. „Wir haben ein Zuhause gefunden“, brachte es der DOXNET Chef auf den Punkt. Alle Verwaltungsarbeiten laufen von hier aus und die Bearbeitung von Mitgliederanfragen kann wesentlich schneller erfolgen. Schäfer betonte, dass die Mitglieder die Räumlichkeiten jederzeit gerne besuchen können.

Mit Blick auf die kommenden Aktivitäten stellte Udo Schäfer das neue Jahresmotto vor: Herausforderungen annehmen — Zukunft aktiv gestalten. „Wie bekommen wir das Schiff DOXNET auf einen neuen Kurs?“, war die entscheidende Frage, der sich der Vorstand in den vergangenen Monaten gestellt hat. Die Aufteilung der Vorstandsarbeit in kleine Teams habe sich bewährt, bilanzierte Schäfer und erläuterte einen Aktionsplan, der Punkt für Punkt abgearbeitet werden soll. „Unser Ziel ist es, dass die Mitglieder von DOXNET einen echten Mehrwert haben. Wir wollen unser Profil schärfen, neue Schwerpunkte bilden und unsere inhaltliche Arbeit intensivieren“, so der DOXNET Chef. Schäfer wies nochmals darauf hin, dass die Arbeit im Vorstand ehrenamtlich neben den hauptberuflichen Aufgaben erfüllt werden muss. Zum Schluss ging er auf das Jahrbuch 2020 ein: Der Vorstand hat entschieden, Ende des Jahres wieder ein Jahrbuch herauszugeben. „Sponsoren erhalten 50 Prozent Nachlass für Anzeigen“, warb Schäfer um Unterstützung.

Für 2021 hat sich der Verband viel vorgenommen, immer in der Hoffnung, dass die Angebote wieder in gewohnter Form stattfinden können. Der reibungslose Ablauf der digitalen Mitgliederversammlung hat aber gezeigt, dass DOXNET auch diese Herausforderungen erfolgreich meistern kann.