19. DOXNET Fachkonferenz & Ausstellung

Branchen-Highlight des Jahres für die Dokumentenprofis

DOXNET – The Document X-perts Network e.V. bietet in diesem Jahr wieder zahlreiche Expertenvorträge, die von Workshops flankiert werden. Auch die Zahl der Aussteller kann sich sehen lassen: Exakt 38 Unternehmen präsentieren den Besuchern ihr Angebot.

Drei Tage lang haben die Teilnehmer Gelegenheit, den unterschiedlichsten Themen auf den Grund zu gehen und spannende Einblicke in Dokumenten- und Printcenter verschiedener Unternehmen zu erhalten. Die Veranstaltung im Kongresshaus Baden-Baden ist damit weiterhin ein „Must-Termin“ für alle, die im Bereich des Dokumentenmanagements und Digitaldrucks Verantwortung tragen.

Nach der Begrüßung durch Vorstandsvorsitzenden Peter Dehm spricht Keynote Speaker Dr. Jörg Wallner (2b AHEAD Think Tank) über „Die Neuvermessung der Werte: Wenn Führung auf Zukunft trifft!“. „Timewarp – Eine Reise durch 15 Jahre Outputmanagement“ ist das Thema von Simon Egerland (ALTE LEIPZIGER Lebensversicherung a.G.), gefolgt von Egon Birnböck (rcDDM GmbH) mit dem Thema: „Brief 365 – Einstieg in die Digitalisierung?“ und Frank Derks (Wanzl Metallwarenfabrik GmbH) „Einfach weniger Aufwand – Weg vom Alten, hin zur Innovation“.

Der Dienstag startet um 09:00 Uhr mit folgenden Vorträgen: „Kommunikation im digitalen Zeitalter – kann jeder machen was er will?“ von Matthias Kammer (Deutsches Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet), „Die Evolution des Customer Communication Marktes“ von David Stabel (Keypoint Intelligence) sowie Keynote Speaker Dr. Boris Nikolai Konrad, der interessante Einblicke in die KI Thematik aufzeigt: „Künstliche Intelligenz – Bleiben wir schlauer als die Roboter“?

Nach der Mittagspause zeigt Dirk Wilke (Océ Printing Systems GmbH GmbH & Co. KG) „BigData – Data Science Analytics in der Printingindustry“ auf. Danach stellt Nils Kiehne (Francotyp-Postalia Holding AG) eine „Effizienzstudie digitaler Markt – gibt es neue Umsatzpotentiale in der digitalen Transformation“? vor. „Ist (Kunden-)Kommunikation morgen rein digital?“ lautet die Frage von Robert Duisberg (INSENTIS GmbH). Im Anschluss folgen die Vorträge von Kai Brückel (Fa. Brückel) zum Thema: „Einsatz der Spektralwert-Analyse im Highspeed-Inkjet Druck“ und von Ulrich Schäck (AMOS SE) „AMOS Multi-Channel Lösungen für Digital Document Management“.

Am Mittwoch beginnt Florian Jungmeier (P2 Die Zweite Post GmbH & Co. KG) den Vortragsreigen mit seinen Ausführungen über: „Meeting Customer Needs – Ein Transfer in den Postmarkt“. Im Anschluss beleuchtet Hans-Peter Niesyt (Allianz Deutschland AG) „Vom Leistungsverrechner zum Analysepartner in der digitalen Welt“. „Sichere Verarbeitung von Druckdokumenten für Banken und Versicherungen“ ist das Thema von Dr. Thomas Lohre und Manuel Ruhland (DATEV eG). Der letzte Vortrag beschäftigt sich mit „Customer Journey und Omnichannel – neue Geschäftschancen mit Echtzeit-Kommunikation“ von Jochen Razum (GMC Software Technology GmbH).

 

In den „Hörsälen“ wird es an allen drei Tagen wiederum parallel interessante Aussteller- und Hersteller-Vorträge geben.

 

Neben den Fachvorträgen steht natürlich wieder das „Networken“ im Vordergrund, denn die Tagung bietet die Gelegenheit, direkten Kontakt zu führenden Herstellern der Hard- und Softwarebranche zu knüpfen. Auch der DOXNET-Vorstand wird mit einem eigenen Messestand vertreten sein und Mitgliedern, Interessenten, Referenten und Ausstellern als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Im vergangenen Jahr nahmen über 600 Experten an der Veranstaltung teil.

 

Pressesprecher Rainer Rindfleisch: „Das Herz der Konferenz sind die Grundsatz- und Expertenvorträge. Neben dem Blick auf die Gegenwart und in die Zukunft geben die 26 Vorträge erneut interessante Einblicke in aktuelle Trends des Dokumentenmanagements und in Projekte von Unternehmen“

Großes Interesse am DOXNET Education Day in Frankfurt

Wissenswertes über „Softwareprozesse rund ums Dokument“

Eine hervorragende Resonanz erlebte der 2. DOXNET Education Day, der am 27. April 2017 im RAMADA Hotel Frankfurt Messe stattfand. “Softwareprozesse rund ums Dokument” lautete das Thema und Vorstandsvorsitzender Peter Dehm sowie Beisitzer Ralf Wittmann konnten insgesamt 64 Teilnehmer aus 38 Firmen und Organisationen begrüßen.

Zielgruppe waren sowohl neue Mitarbeiter aus dem Transaktionsumfeld, als auch Teilnehmer aus der grafischen Industrie, die sich einen Überblick verschaffen wollten. Selbstverständlich waren aber auch alle Interessierten herzlich willkommen.

Jürgen Helfer (Helitco GmbH) startete mit seinem Key Note Vortrag: “Softwareprozesse rund ums Dokument”, gefolgt von Manuel Ruland (DATEV eG), der die “Umsetzung von Datenschutz für Dokumente – von der Entstehung bis zum Versand” beleuchtete.

Der Nachmittag war für Softwarehersteller aus dem Bereich Workflowautomatisierung und Workflowmanagement reserviert. Es präsentierten die DOXNET Mitglieder Marc Schnierer und Arno Vullhorst (Canon Deutschland GmbH), Julian Kortländer (Compart AG), Stefan Dix (GMC Software Technology GmbH), Oliver Blank (Pitney Bowes Deutschland GmbH) sowie Philipp Horst (SET GmbH) in kurzen Vorträgen auf sehr anschauliche Art und Weise ihre Produkte und Lösungen. Trotz gleichem Thema waren die Vorträge unterschiedlich aufgebaut und höchst interessant, informativ und erfrischend.

Das Feedback der Teilnehmer war durchweg sehr positiv, verbunden mit dem Wunsch, den Themenbereich auszubauen und zu vertiefen. Außerdem wurde ein Themenspeicher für zukünftige Veranstaltungen angelegt. Der Verband wird sich darin mit “Datenfluss zwischen Systemen unterschiedlicher Hersteller” sowie “Webbasierte Ansteuerung der Systeme – Produktionsüberwachung” beschäftigen.

DOXNET Education Day geht in die zweite Runde Wissenswertes über "Softwareprozesse rund ums Dokument"

„Softwareprozesse rund ums Dokument“ lautet das Thema des diesjährigen DOXNET Education Day, der am 27. April 2017 im RAMADA Hotel Frankfurt Messe stattfindet.

Zielgruppe sind sowohl neue Mitarbeiter aus dem Transaktionsumfeld, als auch Teilnehmer aus der grafischen Industrie, die sich einen Überblick verschaffen wollen. Selbstverständlich sind aber auch alle Interessierten herzlich willkommen.

Neben dem Key Note Vortrag zum Thema „Softwareprozesse rund ums Dokument“ wird es am Vormittag noch einen interessanten Vortrag zum Thema „Neue BaFin Richtlinien für Dokumente“ geben.

Der Nachmittag ist für Softwarehersteller aus dem Bereich Workflowautomatisierung und Workflowmanagement reserviert. Hier werden in kurzen Vorträgen auf sehr anschauliche Art und Weise die Produkte der einzelnen Hersteller zu diesen Themen präsentiert. Die Teilnehmer sollen einen guten Überblick über die Möglichkeiten am Markt erhalten.

Mit dem Education Tag bereitet der Verband die Teilnehmer auch auf die DOXNET Jahreskonferenz & Ausstellung am 19. – 21. Juni 2017 in Baden-Baden vor.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Zur besseren Planung wird allerdings um eine online-Registrierung über die Verbandswebsite www.doxnet.de gebeten.

Unter dem Stichwort DOXNET steht ein Zimmerkontingent mit 15 Einzelzimmer inkl. Frühstück vom 26.04.17 bis zum 27.04.17 Preis von 99,00 € pro Person/Nacht zur Verfügung.

Das Interesse an herstellerneutralem und zielgruppenorientiertem Grundlagenwissen ist so groß, dass wir mit dem neuen Education Day spezifische Themen im Detail beleuchten möchten. Die Premiere der 1. Veranstaltung stand unter dem Motto “Finishing im Digitaldruck-Umfeld” und fand am 06./07.07.2016 mit freundlicher Unterstützung der Horizon GmbH in Quickborn statt.

Die nächsten DOXNET Veranstaltungen

Education Day, Fachkonferenz & Ausstellung sowie DOXNET Tag: Neben dem Höhepunkt im Jahreskalender – der dreitägigen Fachkonferenz & Ausstellung in Baden-Baden – organisiert der Verband wieder eine Reihe von Veranstaltungen, um den Mitgliedern und Interessenten weiterhin attraktive Informations- und Networking-Plattformen zu bieten.

„Softwareprozesse rund ums Dokument“ lautet das Thema des diesjährigen DOXNET Education Day, der am 27. April 2017 im RAMADA Hotel Frankfurt Messe stattfindet.

Zielgruppe sind sowohl neue Mitarbeiter aus dem Transaktionsumfeld, als auch Teilnehmer aus der grafischen Industrie, die sich einen Überblick verschaffen wollen. Selbstverständlich sind aber auch alle Interessierten herzlich willkommen.

Neben dem Key-Note Vortrag zum Thema „Softwareprozesse rund ums Dokument“ wird es am Vormittag noch einen interessanten Vortrag zum Thema „Neue BaFin Richtlinien für Dokumente“ geben.

Der Nachmittag ist für Softwarehersteller aus dem Bereich Workflowautomatisierung und Workflowmanagement reserviert. Hier werden in kurzen Vorträgen auf sehr anschauliche Art und Weise die Produkte der einzelnen Hersteller zu diesen Themen präsentiert.

Die 3-tägige Fachkonferenz & Ausstellung, die vom 19. – 21.06.2017 im Kongresshaus Baden-Baden stattfindet, ist das jährliche Highlight. Neben hochkarätigen Key-Note-Speakern und zahlreichen Fachthemen aus dem Bereich des Dokumentenmanagements berichten Anwender von interessanten Installationen und Projekten. An den Veranstaltungen nehmen regelmäßig über 600 Experten teil.

Die Besucher erleben, unter anderem, Vorträge zu interessanten Themen des Dokumentenmanagements wie,

  • independent closed loop
  • gig data – big science
  • customer journey und Omnichannel
  • HTML 5 – Inhalte für Websites und personalisierte Apps
  • Effizienzstudie digitaler Markt
  • Spektralwert-Analyse im Highspeed Inkjet Druck
  • Internes Accounting
  • Post – Next Level.

Abgerundet wird das Veranstaltungsangebot mit dem DOXNET Tag am 23.11.2017 in München. Mit dieser Vortragsreihe will der Verband mit allen Teilnehmern aktuelle, spezifische Themen diskutieren und näherbringen. Damit reagiert man auf Veränderungen am Markt und beleuchtet Themen, die alle Mitgliedergruppen betreffen oder interessieren.

Pressesprecher Rainer Rindfleisch: „An Bewährtem festhalten und Neues wagen“, so lautet das Motto für 2017 „und wir freuen uns, wenn wieder zahlreiche Mitglieder und Interessenten den Verband auf diesem Weg begleiten und unterstützen.“

DOXNET Forum Druckzentrumsbetreiber

Das Angebot für die Forumsarbeit ist vielfältig. Präsentationen mit anschließender Diskussion zu aktuellen Themen, der seit Beginn etablierte Erfahrungsaustausch und die regelmäßige Besichtigung der Druckzentrumsstandorte führen weiterhin zu einer hohen Akzeptanz. Insbesondere die Möglichkeit, Lösungen von anderen Druckzentren zu sehen und ggf. Ableitungen für das eigene Projekt- und Tagesgeschäft zu machen, wird von den derzeit ca. 30 Mitgliedern besonders wertgeschätzt

Das nächste Treffen findet am 09.11.2016 bei der DATEV eG in Nürnberg statt und beschäftigt sich mit dem Thema: „Wie sichern wir unsere Zukunft (z.B. Zusammenführung Hausdruckerei / RZ-Druck)?Servicekarten – Wer? Was? Wie?“

DOXNET Round Table während der Druck+Form Messe in Sinsheim

Die Profis der druckenden Industrie treffen sich zum 22. Mal von Mittwoch 12. Oktober bis Samstag 15. Oktober auf der Druck+Form 2016. Zahlreiche Aussteller stellen ihre eindrucksvolle Innovationskraft, Lösungen und Produkte in den Bereichen Druck- und Mediavorstufe, Druckweiterverarbeitung, Materialien & Verbrauchsmittel, Zubehör & Dienstleitungen vor. Im Zentrum stehen vor allem Zukunfts-Themen, wie die digitale Vernetzung von Maschinen und Systemen als Basis für eine Prozessoptimierung sowie Automatisierung des Workflows in modernen Druckdienstleistungsbetrieben.

Auch in diesem Jahr bieten wieder einen Round Table an. Dieser startet am Donnerstag, 13.10.2016, um 14:00h mit einem Fachvortrag von Vorstandsmitglied Rainer Rindfleisch (Kern GmbH) zum Thema: „Verzahnung vom Rechenzentrumsumfeld und grafischer Industrie“. Schon heute lassen sich viele Druckdienstleister nicht mehr klar in einzelne Bereiche wie „Grafischer Betrieb“ oder „Transaktionsdruckerei“ zuordnen. Das vorhandene Know-how in den Firmen ist eine gute Grundlage, sich neue Marktsegmente und Kunden zu erschließen. Die klassischen Rechenzentren, die ja bereits Dokumenten- und Daten-Profis sind, profitieren von den neuen Möglichkeiten der Druckerei 4.0 und bieten zunehmend auch Weiterverarbeitungslösungen an.

Nach Messeschluss lädt der Vorstand alle Mitglieder, Interessenten und Gasthörer zu einem Imbiss in den Presseclub ein. Die Besucher können den kostenfreien Anlass zum Netzwerken und Gedankenaustausch nutzen. Einige Vorstandsmitglieder stehen während der Veranstaltung für Fragen und Wünsche persönlich zur Verfügung.

DOXNET Education Day bei Horizon

DOXNET, der herstellerneutrale Verband für Fachleute aus dem Digitaldruck und Dokumentenmanagement der Dach Region lud am 06. und 07. Juli 2016 zum „DOXNET Education Day“ bei der Horizon GmbH in Quickborn ein.

Das Interesse der Baden-Baden Kongressteilnehmer an herstellerneutralem und zielgruppenorientiertem Grundlagenwissen war so groß, dass der Verband mit dem neuen Education Day spezifische Themen im Detail beleuchten wollte.

Die Premiere der 1. Veranstaltung stand unter dem Motto “Finishing im Digitaldruck-Umfeld” und fand am 06./07.07.2016 mit freundlicher Unterstützung der Horizon GmbH in Quickborn statt. Gestartet wurde am Mittwoch, den 06.07.2016 um 18:00h mit einer großen Hafenrundfahrt. Hier hatten alle Teilnehmer bei herrlichstem Wetter Gelegenheit, sich kennenzulernen und auszutauschen.

Die Moderation des Tages übernahm Pressesprecher Rainer Rindfleisch, der nach der Begrüßung und Vorstellung der Agenda das Wort an den Vorstandsvorsitzenden Peter Dehm übergab. Dieser stellte die Aktivitäten und Veranstaltungen des Verbandes vor.

Danach begrüße Rainer Börgerding, der Geschäftsführende Gesellschafter von Horizon die Teilnehmer und informierte über das Unternehmen sowie den Markt.

Johannes Lindner, Hofmann Druck und Medien GmbH & Co. KG beleuchtete im Anschluss die: „Produktion im Kundentakt – ein Praxisbericht über die Just–in-Time Fertigung von variablen Broschüren für die Industrie“.

Nach dem Mittagsimbiss hatten die Teilnehmer Gelegenheit, bei einer geführten Tour durch die Horizon Academy die ganze Bandbreite der Produkte und Lösungen kennenzulernen.

Birgit Wienck, Marketingleiterin von Horizon, referierte im Anschluss über: „Finishing first. Warum Druckdienstleister erst mit einer automatisierten, perfekt integrierten Weiterverarbeitung der variablen Druckproduktion das volle Potenzial entlocken“, gefolgt von Bernhard Niemela, Deutscher Drucker, der sich dem Thema: „Aktuelle Trends in der Weiterverarbeitung – eine Nachlese zur drupa“ widmete.

Anschließend hatten alle Teilnehmer im Rahmen einer Podiumsdiskussion die Gelegenheit, sich über die „Herausforderungen in digitalen Druckprozessen“ auszutauschen.

Die Veranstaltung endete gegen 15:30h. Gastgeber Rainer Börgerding sowie Peter Dehm und Rainer Rindfleisch waren sich einig: Das Thema ist hochinteressant – und wird fortgesetzt.

Vorträge bilden das Herzstück der DOXNET Jahreskonferenz

Baden-Baden, 20.-22. Juni 2016. Das Herz der DOXNET Jahreskonferenz sind die Grundsatz- und Expertenvorträge. Neben dem Blick auf die Gegenwart und in die Zukunft, gaben die knapp 30 Vorträge erneut interessante Einblicke in aktuelle Trends des Dokumentenmanagements und in Projekte von Unternehmen. Im Rahmen der 18. DOXNET Fachkonferenz & Ausstellung in Baden-Baden wurden neben dem herstellerneutralen Programm und den bewährten Herstellervorträgen nach der erfolgreichen Premiere 2015 zum zweiten Mal „Education-Workshops“ angeboten, die erneut auf große Resonanz stießen (siehe Pressemitteilung „Education-Workshops“).

„Print 4.0: Die Druckbranche auf dem Weg in die Industrialisierung“ war der Titel des Grundsatzvortrags von Bernhard Niemela, Geschäftsführer der Deutschen Drucker Verlagsgesellschaft und Chefredakteur des Fachmagazins „Deutscher Drucker“. Niemela brachte die neuesten Trends der drupa mit. Den Begriff Print 4.0 definiert er als „vernetzte Druckproduktion auf Basis des Internets“. Ausprägungen von Print 4.0 sind die digitale Vernetzung von Kunden und Produzenten, die Selbstkonfiguration von Maschinen und die Web-basierte Kooperation von Druckdienstleistern.

Niemela sieht einen Trend zu mehr Kommunikation und eine enorme Bewegung im Markt. Am Beispiel der Modekette Primark (Bernhard Niemela: „Alle zwei Wochen wird hier das Sortiment gewechselt“) verdeutlichte er, dass sich diese Beschleunigung auch in anderen Branchen abzeichnet. Und: Ikea und Otto zeigen, dass ein gedruckter Katalog auch heute noch wichtig ist.

Niemela machte wechselseitige Zusammenhänge klar, „Digitaldruck ist ein Kind des Prints 4.0, Digitaldruck macht Print 4.0 aber erst möglich“, und erwähnte unter dem Stichwort „autonomes drucken“ Maschinen, die immer mehr Arbeitsschritte eigenständig automatisch  bernehmen.„Auf kaum einer drupa hat man so viele Print-Produkte gesehen“, fasste der Experte zusammen, der den Digitaldruck als „Game Changer“ bezeichnete. „Print 4.0 ist nichts bedrohliches, sondern ein Segen für uns“, sagte Niemela. In digital gesteuerten Workflows, automatisierten, hochflexibilisierten Produktionen, standortübergreifenden Vernetzungen und der Verbindung von Druck und Weiterverarbeitung sieht er eine für die Druckindustrie sehr gute Entwicklung.

Mit Bernhard Niemela sprach ein ausgewiesener Kenner der Druckbranche zu den Zuhörern, der „Print 4.0“ nicht nur technologisch beschrieb, sondern vor allem auf die Auswirkungen für Druckdienstleister einging. Die wichtigste Botschaft der drupa ist in seinen Augen: „Print 4.0 macht den Druck wettbewerbsfähiger.“

Raphael Lamskemper von der Zurich Gruppe Deutschland sprach über die „Große Befreiung vom Papier“. Der Leiter des Dokumenten-Managements lieferte Einblicke in das Dokumentenverarbeitungs-Center der Zurich Gruppe Deutschland. Lamskemper war sich des provokanten Titels seines Vortrags bewusst, aber der Referent stellte gleich klar, dass es ihm in erster Linie darum geht, den Kunden kommunikativ zukünftig so zu bedienen, wie er es wünscht. Die Ausgangsfragen lauten: Wie will der Kunde mit uns kommunizieren? Wie bewältigt man einen Ansturm von gemeldeten Schadensfällen, der beispielsweise in Zeiten von vermehrten Unwetterschäden auf eine Versicherung zuläuft? Eine Antwort darauf sieht er in der hohen Flexibilisierung der Mitarbeiter und in Arbeitsmodellen, die an das Kommunikationsverhalten der Kunden angepasst sind. Ein weiteres Ziel lautet, den Kunden die Kommunikationsplattformen zu bieten, die für sie vertraut und einfach sind. Der Weg dorthin führt über zentralisierte Eingangskanäle mit digitaler Produktion sowie eine standardisierte und automatisierte Bearbeitung.

Zahlen von der Zurich Gruppe lieferte Lamskemper gleich mit: Täglich gehen 9.000 Briefe und 40.000 elektronische Eingangsdokumente (E-Mail, E-Postbrief, SMS oder WhatsApp) ein. Ziel ist, aus jeder Eingangskommunikation einen digitalen Geschäftsvorfall zu erstellen. Eine Software erkennt dank Schlüsselwörtern den Inhalt, dann findet die Bearbeitung statt, bevor entschieden wird, wie die Kommunikation zum Kunden zurückläuft; immer mit der Vorgabe einer „taggleichen Auslieferung“ der elektronischen Geschäftsvorfälle. Lamskemper stellte detailliert den Aufbau des Dokumentenverarbeitungs-Centers und die Überwachung der Prozesse durch ein Monitoring-System vor.

Dank der Digitalisierung wird die Bearbeitungsdauer deutlich beschleunigt, mehr als 90 Prozent aller Geschäftsvorfälle erreichen den Sachbearbeiter digital im Workflow-System. Die interne Hauspost wird ebenfalls digitalisiert zugestellt und ausgetauscht. Alle Eingangs- und Ausgangsdokumenteliegen im digitalen Archiv. Informationen sind jederzeit und an jedem Platz verfügbar, außerdem ist der Status aller Kundenanliegen transparent. In Arbeitstagen ausgedrückt, konnte die Prozessdauer von 4,8 auf 0,8 Tage gesenkt werden.

„Selber machen! oder: wie die Führung lernte, Digitalen Vollfarbdruck zu lieben“ lautete der Titel des Vortrags von Thomas Burger und Peter Stephan, beide von der EnBW AG. Die Ist-Situation im alten Print-Center war von einem stark gestiegenen Druckvolumen geprägt, es konnte nur mit zwei Farben gearbeitet werden, für Änderungen und Erweiterungen gab es kaum Spielraum. Die Fragen, die sich die Verantwortlichen stellten: Digitaler Vollfarbdruck ja oder nein? Die Antwort lautete „ja“. Die Papierzuführung sollte von der Rolle erfolgen, als Druckstoff entschied man sich für Tinte. Das Ergebnis waren Quantensprünge in Effizienz und Qualität.

Die nächste Frage: selber drucken oder outsourcen? Im Rahmen einer 360 Grad-Analyse wurde ein Blick in die Zukunft geworfen. Nach Berechnung aller Parameter ist ein klares Ergebnis herausgekommen: Ein neues, eigenes Print-Center sollte her, denn Eigenfertigung ist die lukrativere Alternative, die sogar die Wirtschaftlichkeit steigert, wenn bisher ausgelagerte Druckaufträge künftig eigengefertigt werden. So generiert das neue Druckzentrum substantielle Einsparungen.

Thomas Burger verantwortet bei der EnBW als Leiter Mobilitäts- und Officeservice das Transaktionsdruckzentrum, Teamleiter für das Transaktionsdruckzentrum ist Peter Stephan, unter dessen Zuständigkeit auch die Hausdruckerei und die Postlogistik liegt. „Seit diesem Jahr läuft das neue Print-Center im Normalbetrieb“, berichten die beiden Experten, die das Projekt von der Vorstudie bis zum produktiven Vollbetrieb verantworteten.

„17+4 – das Siegerblatt der SV Sparkassenversicherung“ betitelten Detlef Zeger und Dirk Preuschoff-Porzelt ihren Vortrag. Was steckt hinter dem Titel? 17 Jahre Erfahrung bei der SV und vier gute Partner als Erfolgsgeheimnis eines erfolgreichen Outsourcing-Projektes. 2015 hat die SV das komplette Outsourcing für das Druckzentrum München vorgenommen. Neben der Auslagerung der Portooptimierung, der Archivdokumentenerstellung sowie der Druck- und Kuvertiertätigkeiten sind weitere Produktionsoptimierungsmaßnahmen durchgeführt worden, so wurden zum Beispiel Teile der Produktion auf Endlosverarbeitung umgestellt. Eingeführt wurde außerdem Umweltschutzpapier.

Die Referenten legten ihre Entscheidungskriterien für die jeweiligen Anbieter dar: „Technisch und preislich lagen alle Dienstleister auf einem sehr ähnlichen Niveau“, sagte Preuschoff-Porzelt und verdeutlichte, dass dann auch softe Faktoren, wie die Kommunikation miteinander, eine Rolle gespielt haben. Das war einer der Aspekte, der von vielen DOXNET Referenten betont wurde, denn der Umgang miteinander und eine gute Kommunikation untereinander nimmt neben technischen und finanziellen Aspekten einen hohen Stellenwert ein.

Von der Entscheidung zum Outsourcing 2011 bis zum Projektbeginn im Januar 2013 und dem Projektende im Mai 2014 dauerte der Prozess bei Sparkassen-Versicherung knapp drei Jahre. Rückblickend bewerten es die Referenten als äußerst positiv, ein umfassendes Pflichtenheft erstellt und eine Projektstruktur mit allen beteiligten Unternehmen entwickelt zu haben. Die Bilanz: Das gesamte Projekt kann sowohl qualitativ als auch finanziell mit „sehr gut“ benotet werden.

Die Vorträge im Auditorium bildeten das Herzstück der 18. DOXNET Jahrestagung. Zusammen mit den Herstellervorträgen und den Education-Workshops gab es wieder interessante und exklusive Einblicke in die unterschiedlichsten Themen der Dokumentenmanagements und auch darüber hinaus.

Education-Workshops wieder mit großer Resonanz

Baden-Baden, 20.-22. Juni 2016. Nach dem großen Erfolg der Education-Workshops bei der Premiere 2015, stieß dieses Angebot auch in diesem Jahr auf das Interesse der Kongressteilnehmer. Die 18. DOXNET-Fachkonferenz & Ausstellung in Baden-Baden bot wieder die Chance, Basis-Wissen von ausgewiesenen Fachleuten herstellerneutral zu erfahren, denn das Interesse an zielgruppenorientiertem Grundlagenwissen ist groß.

Dr. David Croll, Océ Printing Systems, sprach über die „Grundlagen der Papiertechnologien“ und das Zusammenspiel von Papier mit Drucktechnologien. Meilensteine waren in der Historie das Jahr 1390, als die erste Papiermühle in Deutschland in Betrieb genommen wurde, und das Jahr 1445, als Gutenberg den modernen Buchdruck erfand. Der Blick auf Europa verdeutlichte die Bedeutung des Papiers in der heutigen Zeit: 2014 lag die Papierproduktion bei 91 Millionen Tonnen und der Papierverbrauch bei 77 Millionen Tonnen.

Croll beleuchtete die Herstellung von Papier in grauer Vorzeit und die moderne Papierherstellung heute, gab einen Überblick des Marktes für grafische Papiere, angefangen vom Zeitungsdruckpapier, über Buchdruckpapier bis zu holzfrei gestrichenem Bilderdruckpapier und beschrieb Details zur Herstellung der verschiedenen Papiere. Anhand von Bildern zeigte er Unterschiede von ungestrichenem, einfachgestrichenem und doppeltgestrichenem Offsetpapier auf, beleuchtete Druckverfahren wie Offset, Flexodruck und den Digitaldruck mit seinen Untergruppen sowie Tiefdruck.

Ausführlich beschrieb er Papiereigenschaften wie Feuchtigkeitsgehalt, thermische und elektrische Eigenschaften sowie die Oberflächenchemie und stellte die Trockentoner- und Flüssigtonertechnologie vor, die jeweils andere Anforderungen an das Papier haben.

Mit diesem Workshop waren die Grundlagen gelegt. Kai Brückel, Papyrus, sprach im Anschluss vor vielen Zuhörern über die „Erfolgreiche Zertifizierung nach Prozessstandard Digital“. Lars Günther, SET GmbH, stellte in seinem aufschlussreichen Vortrag die „Optimale Produktion“ vor und ging der Frage nach, wo die typischen Herausforderungen lauern und wie sich diese optimal lösen lassen.

Das „Outsourcing von dokumentenbezogenen Unternehmensprozessen“ stellte Jörg Auffarth, Vertriebsleiter bei arvato direct services Wilhelmshaven und Lehrbeauftragter der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin, vor. Die Grundfrage lautete: Kann das Scannen und Verarbeiten von Dokumenten an einen Dienstleister outgesourct werden und wenn ja, wie?

Nach der Analyse von Prozessen gilt es, Ziele zu definieren und Regeln für eine Zusammenarbeit aufzustellen, immer mit dem Ziel, ein effektives Outsourcing zu betreiben. Das Vertrauen in den Auftragnehmer ist in seinen Augen sehr wichtig, trotzdem bleibt die Frage entscheidend: Wie erfolgt das Reporting der Arbeitsschritte? „Gerade an diesem Punkt ist eine klare Kommunikation wichtig“, sagte Auffarth, der auch die Einrichtung einer Lenkungsgruppe mit den Entscheidungsträgern empfahl. All das spielt sich im Spannungsfeld gesetzlicher Vorgaben ab, die natürlich beachtet werden müssen, Stichwort Bundesdatenschutzgesetz oder Telekommunikationsgesetz. Auffarth ging auf die Bestandteile und Inhalte eines Outsourcing-Vertrags ein und verdeutlichte, dass bei der Auslagerung von Routinetätigkeiten im ECM-Umfeld bei der Dienstleisterauswahl technische, organisatorische, vertragliche sowie rechtliche Aspekte zu beachten sind.

Die Workshops bauten inhaltlich aufeinander auf, setzten an den Wurzeln an und führten grundlegend an Themen heran. So wurden die Education-Workshops wieder zu einem wichtigen Bestandteil der DOXNET Jahreskonferenz. DOXNET setzt daher auch in Zukunft auf die Vermittlung von Grundlagenwissen und lädt am 6. und 7. Juli 2016 mit Unterstützung der Horizon GmbH erstmals zu einem DOXNET "Education-Day“ ein.

Branchenhighlight des Jahres für die Dokumentenprofis: Erfolgreiche und sehr gut besuchte DOXNET Jahreskonferenz

Baden-Baden, 20.-22. Juni 2016. Im Vermelden von Erfolgsnachrichten hat DOXNET Vorstandsvorsitzender Peter Dehm schon eine gewisse Routine entwickelt. Erneut ist die Zahl der Teilnehmer an der DOXNET Jahrestagung über die 600-Marke gesprungen. Damit wurde auch die 18. Jahreskonferenz, die zum 15. Mal im Kongresshaus Baden-Baden stattfand, zu einem großen Erfolg und für die Dokumentenprofis zum Branchenhighlight des Jahres.

„Wir sind wieder auf unserem Erfolgs-Level, sowohl was die Teilnehmer als auch die Aussteller betrifft“, sagte Dehm, der die Gelegenheit nutzte, um auf die anstehenden Veranstaltungen hinzuweisen: „Education Day“ bei Horizon, DOXNET vor Ort in Wien und Großebersdorf, Round Table bei der Druck+Form in Sinsheim, DOXNET Tag in München und die Hunkeler Innovationdays in Luzern: Der Verband ist dort aktiv, wo das Herz der Branche schlägt.

Vor allem die Jahreskonferenz in Baden-Baden gehört fest in den Terminkalender für Fachleute und Entscheider aus dem Bereich Dokumentenmanagement und Digitaldruck, 726 Mitglieder hat der Verband aktuell: „Hier haben wir ein Maximum erreicht, das wir seit Jahren halten können, damit vertreten wir einen sehr guten Querschnitt der Branche“, sagte Dehm. Bei der Mitgliederstruktur bleibt es dabei, dass die Anwender die größte Gruppe stellen.

Baden-Badens Oberbürgermeisterin Margret Mergen gratulierte für „15 Jahre Fachkongress in Baden-Baden“. In ihrer Begrüßung unterteilte sie die Arbeitswelt in zwei Gruppen: Papiertiger bilden die eine, Digital-Fans die andere Gruppe. „Sie sind an der Nahtstelle“, sagte Mergen, die über das Für und Wider der digitalen Welt sprach, „in der das Papier weiterhin eine wichtige Rolle spielen wird“. Natürlich nutzte sie die Gelegenheit, die Vorzüge und Besonderheiten ihrer Stadt vorzustellen.

Das Programm der DOXNET Jahrestagung bestand wieder aus fast 30 Expertenvorträgen, die von erneut sehr gut besuchten vier Workshops im Education-Teil flankiert wurden. Noch nie gab es außerdem so viele Aussteller wie in diesem Jahr: Exakt 48 Unternehmen präsentierten den Besuchern ihr Angebot.

Das Rahmenprogramm passte DOXNET der Aktualität an: Das Kulturhaus LA8 war der „place to be“ im Anschluss an den ersten Veranstaltungstag. Am zweiten Abend verwandelte sich das Kongresshaus in eine kleine Fußball- Arena, in der auf einer überdimensionalen Leinwand das EM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft übertragen wurde und nach dem Spiel die Gäste bei Live-Musik den Tag stimmungsvoll ausklingen ließen.

Drei Tage lang hatten die Teilnehmer Gelegenheit, den unterschiedlichsten Themen auf den Grund zu gehen und  spannende Einblicke in die Dokumenten- und Printcenter verschiedener Unternehmen zu erhalten. Die DOXNET Jahreskonferenz ist damit weiterhin ein „Must-Termin“ für  alle, die im Bereich des Dokumentenmanagements und Digitaldrucks Verantwortung tragen. Mit den Anwender-, Grundsatz- und Herstellervorträgen sowie den Education-Workhops und der Fachmesse war ein optimaler Mix geboten, der auch dem „Networken“ genügend Raum ließ, was von den Teilnehmern gerne und ausgiebig genutzt wurde.

Der DOXNET Vorstand: DOXNET Chef Peter Dehm (Kern-Data GmbH) und die zweite Vorsitzende Gabriele Grosse (Rechenzentrum Schulte GmbH) können sich somit auch weiterhin auf ein eingespieltes Vorstandsteam verlassen, das die Arbeit im Fachverband ehrenamtlich durchführt: Harald Eichhorn (HUK-Coburg), Karl Toni Gayer (Michael Schiffer GmbH + Co. KG), Uwe Hammann (DATEV eG), Robert Herele (Allianz Deutschland AG), Stefan Hunkeler (Hunkeler AG, Schweiz), Günter G. Müller (DB Print GmbH), Rainer Rindfleisch (Kern GmbH), Uwe Seltmann (icon Systemhaus GmbH) und Ralf Wittmann (Canon Deutschland GmbH).