Neuer DOXNET Medienpartner

Verband baut seine Zusammenarbeit mit Fachmagazinen für den grafischen Bereich aus

DOXNET erweitert seine Zusammenarbeit mit einem neuen Fachmagazin für den grafischen Bereich.

Die Grafische Palette ist ein anerkanntes Fachmagazin mit der höchsten verbreiteten Auflage innerhalb der Druck- und Medienindustrie. Hauptzielgruppe stellen alle Betriebe der grafischen Industrie dar. Die Zeitschrift wird vom Deutschen Drucker Verlag – eine Unit der Ebner Media Group – publiziert.

Die redaktionellen Themenschwerpunkte der Grafischen Palette bilden der Digitaldruck und der Bogenoffsetdruck sowie alle vor- und nachgelagerten Produktionsbereiche. Gegliedert ist das vier Mal pro Jahr erscheinende Magazin in einen einheitlichen Gesamtteil sowie sechs Regionalausgaben.

DOXNET Vorstandsmitglied und Pressesprecher Rainer Rindfleisch freut sich: „Mit der Grafischen Palette als neuem Medienpartner stärken wir unsere Kompetenz bei Anwendern und Entscheidern aus der grafischen Industrie und bei Digitaldruckereien. Unser Ziel ist es, durch Fachbeiträge die Leser bei Entscheidungsprozessen zu unterstützen und das Thema Dokumentenmanagement zu positionieren.“

 

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Abdruck honorarfrei, Belegexemplar erbeten

 


Über DOXNET:

DOXNET – The Document X-perts Network e.V. ist ein branchenübergreifender Fachverband, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, in Deutschland, Österreich und der Schweiz den Einsatz von Dokumenten-Management-Technologien im Hochvolumenbereich zu fördern. DOXNET spricht Entscheider/Planer aus der ersten und zweiten Managementebene von Druckdienstleistern, Rechenzentren, Versicherungen, Banken, Digitaldruckereien und grafischen Betrieben sowie lT-Manager, Marketing- und Organisationsleiter an. Für diesen Personenkreis bietet man Programme und Tagungen zum effektiven Einsatz elektronischer Dokumententechnologien an.

Der Verband betreut rund 700 Einzelmitglieder aus ca. 200 Firmen und Organisationen und wird durch einen elfköpfigen Vorstand aus Anwendern sowie Hard- und Softwareanbietern vertreten.


Über Grafische Palette:

Die Grafische Palette ist ein vollstufiges Fachmagazin mit der höchsten verbreiteten Auflage von über 12.000 Exemplaren innerhalb der Druck- und Medienindustrie. Hauptzielgrupppe stellen alle Betriebe der grafischen Industrie dar. Redaktionelle Themenschwerpunkte sind der Digitaldruck und der Offsetdruck sowie alle vor- und nachgelagerten Produktionsbereiche. Aus der Praxis für die Praxis berichtend erscheint die Grafische Palette viermal jährlich. Das Magazin ist gegliedert in einen einheitlichen Gesamtteil und sechs Regionalausgaben.

Das bietet die Grafische Palette:

  • Höchste Marktdurchdringung
  • Zielgruppen, die wirklich passen
  • Starke Technologieausrichtung
  • Sehr hohe Akzeptanz und Glaubwürdigkeit

DOXNET – The Document X-perts Network e.V.

Rainer Rindfleisch

Vorstand/Sekretär

c/o Kern GmbH

Elbingerstr. 12

64625 Bensheim

Tel:  +49 6251 58245 

presse@doxnet.de

www.doxnet.de

DOXNET 2019 – Fachkonferenz & Ausstellung – Guter Mix: Fachvorträge und Education-Session bei der DOXNET Jahreskonferenz

Baden-Baden, 24.-26. Juni 2019. Gewohnt informativ waren die Vorträge bei der DOXNET Jahreskonferenz in Baden-Baden. Die Referenten gewährten einen Blick hinter die Kulissen ihrer Unternehmen und ordneten Trends der Branche ein. Über 30 Themen standen im Blickpunkt, das Metathema „Digitalisierung“ spielte dabei mal mehr, mal weniger stark ausgeprägt eine Rolle. Erweitert wurde der programmatische Teil des Kongresses durch die sehr gut besuchte Education-Session.

Den Auftakt bildete Marco Dönni von der Deutschen Rentenversicherung NOW IT GmbH. „Kleine Ursache – große Wirkung“ lautete der Titel, anschaulich und gewohnt unterhaltsam verdeutlichte er, wie wichtig eine „Katastrophenvorsorge“ in einem Druckzentrum ist. „Wir sahen uns für alle Eventualitäten gut aufgestellt, um Notfälle oder ähnliches aufzufangen, wenn der ‚Katastrophenfall‘ eintritt“, sagte Dönni. Die Normalproduktion war abgesichert, denn alle Systeme sind redundant aufgelegt, zwei Stromeinspeisungen angelegt und Diesel vorrätig. Dann ist 2018 aber doch der Katastrophenfall eingetreten, als nach einem Wassereinritt im Rechenzentrum „nichts mehr ging“, wie Dönni es formulierte. Ein Großteil der Druckdaten wurde an einen Backup-Partner übertragen. Mit einer Behelfsarbeitsstätte konnte zumindest ein kleiner Output aufrecht erhalten werden. Nach fünf Tagen wurde dann eine Notstrommöglichkeit gefunden, mit der der Betrieb wieder in Gang gesetzt werden konnte.

Lob ernteten die Verantwortlichen vor allem für ihre Kommunikation: Alle Kunden wurden in einem kurzen Takt informiert und auf dem neuesten Stand gehalten. „Nicht zu informieren ist der falscheste Weg“, betonte Dönni. Die Nachwirkungen dieses Ereignisses haben gezeigt, wie elementar die Vorsorge für den Katastrophenfall ist. „Testen ist das wichtigste, Theorie und Praxis müssen aufeinander passen“, so Dönni abschließend.

Simon Egerland und Dirk Hofmann von der Alten Leipziger Lebensversicherung a.G. beleuchteten das Thema „Outputmanagement – Schnittstellen im Wandel der Zeit“ und gingen auf eine neue Schnittstellenarchitektur ein: Die beiden Referenten erläuterten die Architektur der internen Abläufe, stellten den Maschinenpark und die eingesetzte Software vor. „Eine Vielzahl von Schnittstellen hat zu einem komplexen Gesamtsystem mit Vorteilen und Herausforderungen geführt“, sagte Egerland. Die Frage, die sich die Verantwortlichen 2017 gestellt haben: Ist das Outputmanagementsystem fit für die Zukunft und welche Anforderungen müssen erfüllt werden, um sich zukunftssicher aufzustellen?

Die Ziele waren klar umrissen: Modernisierung, Vereinfachung, Standardisierung, Agilität und die vorhandenen Vorteile bewahren. Ein Team wurde gebildet, das die Ziele mit konkreten Inhalten gefüllt hat. Wichtig hierbei erscheinen insbesondere eine leichte Anpassbarkeit, keine Lizenzkosten sowie die flexible Einbindung anderer Software. Mit einer Plattform zur Prozessoptimierung in der Kundenkommunikation sollen diese Zielvorgaben erreicht werden. Weitere Effekte: Prozesse können so exakt definiert und ausgeführt und die Komplexität der Abläufe deutlich minimiert werden, wenn alle Vorgaben umgesetzt sind.

Über die „Sexy Klasse statt stumpfe Masse“ sprach Udo Schäfer von der ITERGO GmbH, dabei erläuterte er, wie sich Unternehmen auf die Unsicherheit der Digitalisierung vorbereiten können und wie man in der Kommunikation die Sinne des Kunden berührt.

Schäfer zeigte Beispiele, wie sich die ITERGO vom Massendruck hin zu personalisierten Printmedien entwickelt hat und das „digital nicht immer die Lösung ist“. Bei ITERGO hat der Prozess vor drei Jahren mit dem Zusammenwachsen der Hausdruckerei, die zwischenzeitlich Printmedien Center heißt, und dem Transaktionsdruck begonnen. Der digitale Weg spricht nur einen Sinn des Kunden an, ist binnen Sekunden erfasst und „drückt keine Wertschätzung aus“. Printmedien sprechen dagegen Augen und Haptik an und zeigen dem Kunden, dass er wertgeschätzt wird, ganz besonders dann, wenn er glaubt, dass das Produkt für ihn erstellt wurde: „Wenn der Kunde mit diesen Emotionen unser Produkt kauft, sind Porto und Produktionskosten gut investiert“, zog Schäfer sein Fazit.

Um „Kommunikation im Zeitalter der Digitalisierung“ ging es im Vortrag von Mina Smolej (Quadient Germany GmbH). Zuerst sprach sie über die Kunden, die in der digitalen Welt aufgewachsen sind: Niemals waren die Digital Natives so vernetzt untereinander wie heute. „Sie zeichnen sich durch eine hohe Wechselwilligkeit aus“, stellte Smolej fest. Die Marketing-Managerin nahm ihre Zuhörer mit auf eine spannende Zeitreise durch die Entwicklung der Digitalisierung: Von der CD zu Spotify, vom Reisebüro zum Reiseportal. Die Bedeutung von Besitz nehme ab, die von Erlebnissen zu, Stichwort Customer Journey. Das bedeutet: Das Kundenerlebnis wird wichtiger als das Produkt selbst und der Preis. Die Kommunikation im digitalen Zeitalter spricht Kunden persönlich an: Personalisierung lautet ein Zauberwort, Relevanz ein anderes. „Die digitale Kommunikation wird aber auch in Zukunft nicht das persönliche Gespräch in allen Bereichen ersetzen“, sagte sie. Der Vortrag von Mina Smolej lieferte „Best Practices at its best“.

Manuel Ruland (DATEV eG) und Jörn Sauer (Atos) gaben Einblicke in ihre Zusammenarbeit. Unter dem Titel „DATEV druckt für Atos in Deutschland“ beschrieben die beiden Referenten, wie sich die Zusammenarbeit entwickelt hat: Seit diesem Jahr hat DATEV die Druck- und Versanddienste für Atos-Kunden übernommen. Herausforderungen waren vor allem der enge Zeitplan, die Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung und die Planung und Disposition des Produktionsmaterials. Entscheidend für den Erfolg des Projekts waren die gute und offene Kommunikation auf Augenhöhe auf allen Ebenen sowie kurze Entscheidungswege, zogen beide Referenten zufrieden Bilanz.

Hans-Peter Niesyt von der Allianz Deutschland AG beschäftigte sich mit dem Thema „Cloud oder weiterhin wie bisher (Old Fashion)?“ Schon der Titel verriet die Richtung seines Vortrags. Bei der Allianz ist vor drei Jahren eine regelrechte „Digitalisierungs-Offensive“ gestartet worden, zahlreiche Apps wie eine Schadens-App oder eine Gesundheits-App wurden entwickelt. Die Herausforderungen  (Datenschutz, Informationssicherheit, Betriebsprozesse) und Vorteile der Cloud für Print und Output Service wurden detailliert herausgearbeitet und von Niesyt eingeordnet. Bei den Vorteilen sticht hervor, dass man nur die Infrastrukturkapazitäten kaufen muss, die wirklich benötigt werden. Mit einem Stufenplan und genauen Vorgaben ging die Allianz das Thema an. So muss sich das Data Center des Cloud Anbieters in Deutschland befinden, außerdem muss das Outputmanagement-System auf einer dezentralen Plattform sein, auch die Frage nach dem Datenschutz spielt eine gewichtige Rolle.

Niesyts Fazit: Das Thema birgt Chancen und Risiken, vor allem aber ist eine persönliche Standortbestimmung sinnvoll. Er empfahl das Merkblatt „Orientierungshilfe zu Auslagerung an Cloud-Anbieter“ der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienst-leistungsaufsicht).

Großer Zuspruch für Education-Session

Mit der sehr gut besuchten Education-Session war die DOXNET Jahreskonferenz um einen stark nachgefragten Programmteil erweitert. Tino Wägelein von Canon Europe hielt den Keynote und zeigte unter anderem das Wachstumspotential mit Digitaldruck und seine Bedeutung für den Werbemarkt auf. „Letztlich gilt, dass die Werbetreibenden sich mit ihren Werbebotschaften in der Informationsflut durchsetzen müssen.“ Und: „Wir müssen gerade den jungen Menschen klarmachen, was Print alles kann“, so Wägelein. Mit einer sehr gelungenen Gegenüberstellung von Transaktionsdruckzentren und Akzidenzdruckereien arbeitete er Unterschiede, Stärken und Schwächen heraus.

Axel Walter von Walter Esser printSolutions sprach über Akzidenzen mit Digitaldruck. Er berichtete, dass in seinem Unternehmen nach der Devise „selektives Drucken für mehr Nachhaltigkeit“ gehandelt wird. Immer gehe es darum, Prozesse zu optimieren, Ressourcen zu schonen und damit dem Kunden Geld zu sparen.

Martin Metzger von der Allianz sprach über Akzidenzdruck in Transaktionsdruckzentren. Sein Fazit lautete, dass sich ein Business Case für Inkjet Farbdruck rechnet, die Mengen im Transaktionsdruck zurückgehen werden und die Inkjet Technologie für den variablen Datendruck geeignet ist.

Die Education-Session im Rahmen der DOXNET Fachkonferenz setzte neue Impulse und lieferte frische Ideenansätze auch für erfahrene Dokumentenprofis.

Interessant und aufschlussreich: Die Fachvorträge der 21. DOXNET-Fachkonferenz & Ausstellung in Kombination mit der Education-Session lieferten die perfekten Zutaten für ein gelungenes Programm.

DOXNET 2019 – Fachkonferenz & Ausstellung – DOXNET-Veranstaltungen: Das Jahresprogramm

Baden-Baden, 24.-26. Juni 2019. Der Ausblick auf die anstehenden Veranstaltungen des DOXNET-Verbands:

Das Herbstmeeting DOXNET Anwenderforum für Entscheider findet am 16. Oktober in Berlin statt. Das Anwenderforum soll in erster Linie eine Plattform für Erfahrungsaustausch und Informationsbeschaffung bilden.

Der DOXNET Tag ist im Novotel München Messe geplant. „Agile Welt trifft Output“ lautet das Thema am Freitag, 24. Oktober.

DOXNET vor Ort findet am 7. November während des Comparting – dem Forum für Multi-Channel Document Management, in Böblingen statt. Diese Reihe ist traditionell als Halbtageskonferenz in Kombination mit internationalen Messen oder Veranstaltungen eingebettet.

Die 22. Fachkonferenz und Ausstellung ist aufgrund der drupa im kommenden Jahr bereits früher terminiert: 11. bis 13. Mai 2020 im Kongresshaus Baden-Baden.

Mit seinen Angeboten will der Verband auch in Zukunft interessante und attraktive Informations- und Networking-Plattformen bieten. Veranstaltungsideen und Themenvorschläge aus den Reihen der Mitglieder nimmt der DOXNET Vorstand gerne entgegen.

Ein Überblick über die nächsten Termine der Fachkonferenz mit angeschlossener Ausstellung im Kongresszentrum Baden-Baden:

  1. Fachkonferenz und Ausstellung: 11. bis 13. Mai 2020 Wegen der drupa bereits im Mai!
  2. Fachkonferenz und Ausstellung: 21. bis 23. Juni 2021
  3. Fachkonferenz und Ausstellung: 20. bis 22. Juni 2022
  4. Fachkonferenz und Ausstellung: 19. bis 21. Juni 2023
  5. Fachkonferenz und Ausstellung: 24. bis 26. Juni 2024

DOXNET 2019 – Fachkonferenz & Ausstellung – Mitglieder wählen neuen DOXNET-Vorstand

Baden-Baden, 24.-26. Juni 2019. Mit der Mitgliederversammlung endete die 21. DOXNET Jahreskonferenz im Kongresshaus Baden-Baden. Vorstandsmitglied Gabriele Grosse führte bis zu den Neuwahlen zügig durch die Versammlung und die einzelnen Tagesordnungspunkte.

Zu den Mitgliederzahlen vermeldete sie, dass diese im Rahmen der üblichen Schwankungen und in etwa auf dem Niveau der Vorjahre liegen. Aufgrund formaler Punkte wurden Änderungen der Satzung vorgenommen und von den Mitgliedern mehrheitlich verabschiedet.

Schatzmeister Hans-Peter Niesyt trug den Kassenbericht vor. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte DOXNET ein Plus verzeichnen, so dass die Finanzen weiter auf einer soliden Basis stehen. Die Kassenprüfer bescheinigten Niesyt eine einwandfreie Arbeit, so dass der Entlastung des Finanzchefs und des gesamten DOXNET Vorstands nichts im Wege stand.

Turnusgemäß standen in diesem Jahr Neuwahlen an: 14 Mitglieder haben sich auf elf Vorstandsposten beworben. Aus dem alten Vorstand lies sich Ralf Wittmann als einzige Person nicht mehr zur Wahl stellen. „Ich mache das mit einem lachenden und einem weinenden Auge und blicke auf sehr schöne Jahre im DOXNET Vorstand zurück“, sagte Wittmann, der anschließend die Rolle des Wahlvorstands übernahm. Neun Mitglieder des alten Vorstands wurden wieder gewählt: Gabriele Grosse, Daniela Kirsch, Uwe Hammann, Stefan Hunkeler, Christian Kempf, Hans-Peter Niesyt, Rainer Rindfleisch, Udo Schäfer und Stefan Wagner gehören erneut dem Vorstand an, René Schumann und Axel Both wurden neu hineingewählt. Uwe Wittmann wünschte dem frisch gewählten Vorstand stets ein gutes Händchen und viel Enthusiasmus.

Gabriele Grosse nutzt die Gelegenheit und ernannte im Namen des Vorstands Ralf Wittmann zum neuen Ehrenmitglied. Zum Abschluss forderte Grosse die Mitglieder auf, „Rückmeldungen über unsere Arbeit zu geben. Kommen sie bitte offen auf uns zu. Von Kritik und Lob leben wir“, sagte Grosse. Man wolle neue Ideen entwickeln, DOXNET weiter nach vorne bringen und sich neuen Sparten öffnen. Mit den Dankesworten an die Sponsoren und die Teilnehmer der Jahreskonferenz schloss sie die Mitgliederversammlung. 

Dem neuen ehrenamtlichen DOXNET Vorstand gehören an: Gabriele Grosse, Daniela Kirsch, Uwe Hammann, Stefan Hunkeler, Christian Kempf, Hans-Peter Niesyt, Rainer Rindfleisch, Udo Schäfer, Stefan Wagner, René Schumann, und Axel Both.

DOXNET 2019 – Fachkonferenz & Ausstellung – Keynote-Speaker: Mit Humor, Phantasie und Kreativität zum Erfolg

Baden-Baden, 24.-26. Juni 2019. Humor war Trumpf: Mit einem erfrischenden und kurzweiligen Auftritt eröffnete Keynote-Speaker Felix Gaudo die DOXNET Jahreskonferenz in Baden-Baden. „Gute Stimmung – Gute Leistung: Business-Kommunikation mit Herz, Hirn und Humor“, lautete der Titel seines Vortrags, in dem er die Kraft des Humors facettenreich beleuchtete.

Für Gaudo ist Humor ein wichtiges Handwerkszeug, so berichtete er von seinen Erlebnissen als ehrenamtlicher Klinik-Clown, wenn er schwer kranke Kinder und Jugendliche von ihrer Krankheit ablenkt. Seine langjährige Erfahrung habe ihm deutlich gezeigt, dass er mit Humor einen besonderen Zugang zu den kranken Patienten findet und seine Arbeit eine positive Wirkung hat.

„Humor ist eine Haltung dem Leben gegenüber und ein natürliches Mittel gegen Stress“, betonte Gaudo. Aus der Forschung ist bekannt, dass eine Minute Lachen für das Herz-Kreislauf-System so effektiv ist wie zehn Minuten joggen.

Er stellte verschiedene Techniken vor, zum Beispiel die Über- und Untertreibung oder die Technik des Wörtlichnehmens: „Damit können sie trainieren, schlagfertiger zu werden, um aus Schlagfertigkeit ‚Humor-Judo‘ zu machen“, sagte der Moderator und Comedian.

Zum Ende seines unterhaltsamen Vortrags stellte Gaudo verschiedene Übungen wie die tägliche „Humordusche“ vor: „Beschäftigen sie sich ein paar Minuten mit etwas Lustigem.“ Dabei betonte er, dass Emotionen ansteckend sind und schlechte Laune eine Infektionskrankheit, gute Laune dagegen eine Infektionsgesundheit sei. In Unternehmen sei es so, dass eine Humorkultur eng mit der Zufriedenheit der Mitarbeiter korreliere. „Humor ist für manche immer ein Zeichen für Kontrollverlust“, stellte er fest. „Wir werden nur besser, wenn wir eine gute Fehlerkultur haben“, sagte Gaudo, dagegen sei eine gute Komplimentekultur kaum ausgeprägt.

Zweiter Keynotespeaker war Vince Ebert 

Wissenschaftskabarettist Vince Ebert hielt den Keynote am dritten Tag der DOXNET Jahreskonferenz. „Zufällig erfolgreich – Warum die Welt nicht berechenbar ist und wie wir das nutzen können“ – Unter diesem Titel eroberte der diplomierte Physiker spielend die Aufmerksamkeit der zahlreichen Zuhörer im Auditorium.

Augenzwinkernd nahm er die „Fortschritte“ von Unternehmen auf die Schippe: „Googles Algorithmus erkennt mit einer Wahrscheinlichkeit von 75 Prozent eine Katze in Youtube-Videos, der zweijährige Sohn meiner Nachbarin mit einer Wahrscheinlichkeit von 100 Prozent.“ 

Die Zuhörer erfuhren, was sein geschwänzter Kirchenbesuch mit dem Tod des Papstes zu tun hat, was von der Erfolgsquote von Parship zu halten ist („Alle elf Minuten verliebt sich ein Single auf Parship“) und warum er auf Amazon sein eigenes Buch bestellt hat („Ich bekam es unter den Buchempfehlungen angezeigt“).

„Die Ängste vor der Digitalisierung sind immens“, sagte Ebert und schloss die rhetorische Frage an, ob diese Ängste nicht etwas übertrieben seien. „Computer werden nie die Kreativität eines Menschen entwickeln, Computer rechnen, Gehirne verstehen“, sagte Ebert.

Phantasie und Kreativität sind seiner Ansicht nach unabdingbar, um die Zukunft zu gestalten. „Die langlebigsten Unternehmen sind nicht die effizientesten, sondern die, die kontinuierlich lernen und die Bereitschaft haben, sich zu verändern“, sagte Ebert. „Zum Erfolg gehören Freiheit, Leidenschaft, Phantasie und der Mut, Fehler zu machen.“

Mit seinem rhetorisch geschliffenen Ritt durch Themen der Politik, Gesellschaft und Wissenschaft schlugen Vince Ebert die Sympathien der Kongressteilnehmer entgegen. Sein kreativer Blick auf Alltägliches war äußerst unterhaltsam und erhellend.

Zwei Keynote-Speaker, zwei schwungvolle Keynotes mit verblüffenden Erkenntnissen, hilfreichen Tipps und kuriosen Feststellungen.

DOXNET 2019 – Fachkonferenz & Ausstellung – DOXNET-Konferenz: Expertentreffen in Bestform

Baden-Baden, 24.-26. Juni 2019. Die 21. DOXNET Jahreskonferenz in Baden-Baden wurde ihrem Ruf als eine der bedeutendsten Kongresse der Branche erneut gerecht. 560 Teilnehmer nutzen die Gelegenheit, exklusive Einblicke in die Abläufe von Unternehmen zu erhalten, Trends aus der Branche zu erfahren und interessante Anregungen von Keynote-Speakern zu erhalten. Natürlich stand auch das „Networken“ während der drei Tage wieder besonders hoch im Kurs.

Udo Schäfer begrüßte die Teilnehmer im Namen des DOXNET Vorstands im Kongresszentrum. In einer Schweigeminute gedachte man dem 2018 verstorbenen langjährigen Vorsitzenden des DOXNET Vorstands Peter Dehm. Schäfer erinnerte an die großen Verdienste, die sich Peter Dehm in den vergangenen Jahrzehnten um den Verband erworben hat.

In seinem Rückblick auf die zurückliegenden zwei Jahre, in denen der ehrenamtlich arbeitende Vorstand unter anderem an einem neuen Markenauftritt gearbeitet hat, bezeichnete Schäfer DOXNET als ein echtes Erfolgsmodell. Der Verband sei „ein riesiges Netzwerk, das aus einem Pool von Experten besteht“.

Außerdem gab er bekannt, dass aus dem „Druckzentrum Betreiber Forum“ das „DOXNET Anwenderforum für Entscheider“ wird. Beim Blick auf das kommende Jahr wies er darauf hin, dass die nächste Jahreskonferenz aufgrund der drupa bereits im Mai stattfinden wird.

„Networking ist das A und O“, betonte Schäfer und ergänzte, „dass wir auf Feedbacks und Anregungen der Mitglieder angewiesen sind. Daraus wollen wir neue Ideen entwickeln.“ Seinen besonderen Dank richtete er an die Sponsoren: „Die Unterstützung, die wir von den Sponsoren erfahren, ist in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich“, sagte Schäfer. 

Dann eröffnete er das Programm, das auch in diesem Jahr aus interessanten Vorträgen und hochkarätigen Referenten bestand und spannende Einblicke in die Welt des Dokumentenmanagements garantierte. Die 40 Aussteller informierten verteilt auf zwei Stockwerken über ihr Portfolio, aktuelle Trends und neue Produkte.

Das Abendprogramm war wieder bestens dazu geeignet, die Gespräche des Tages zu vertiefen: Sowohl der erste Abend im Kulturhaus LA8 als auch der zweite Abend in der historischen „Trinkhalle“ Baden-Baden bildeten dafür einen idealen und stimmungsvollen Rahmen.

Die 21. DOXNET-Jahreskonferenz präsentierte sich auch 2019 wieder als Expertentreffen in Bestform.

Erfolgreicher DOXNET Tag in München

Der Verband der Dokumentenprofis überzeugt mit Fachvorträgen die rund 70 Teilnehmer.

Salem, 29.10.18: „Nachverarbeitung vom Dokument bis zum Buch – was bringt die Zukunft?“ war das Motto des diesjährigen DOXNET Tages, zudem der DOXNET Vorstand zahlreiche Fachleute aus dem Dokumentenmanagement im Novotel Messe München begrüßen konnte.

Zunehmende Digitalisierung, Automatisierung, Outsourcing sowie das Zusammenwachsen unterschiedlichster Produktionsbereiche für Dokumente hatten den DOXNET Vorstand dazu bewogen, das Thema Nachverarbeitung in den Vordergrund zu stellen. Beim DOXNET Tag am 26. Oktober 2018 in München wurde dieses Thema aus Kundensicht mit zwei spannenden Vorträgen aufgegriffen.

Die DATEV eG stellte ihre Erfahrungen zum Thema „Online Kuvertierung“ – Von der Rolle direkt ins Kuvert dar. In einem zweiten Vortrag beleuchtete die DATAFORM Paper Processing GmbH aus Großebersdorf/Wien unter dem Titel „Wachstums-Markt Buchdruck on demand bzw. Kleinauflagen“, wie sie ihr Produktportfolio zusätzlich zum Transaktionsdruck erweitern konnte.

Zusätzlich plauderten namhafte Hersteller wie Böwe, Horizon, Hunkeler, Kern, Müller Apparatebau, MB Bäuerle und Tecnau aus dem Nähkästchen, was die Zukunft zu den Themen Kuvertierung, Online- und Offline Nachverarbeitung bis hin zu Heft- und Klebebindesysteme bringen wird.

Zielgruppe des DOXNET Tags 2018 waren alle Anwender, die im Transaktionsdruck wissen wollen, was die nahe Zukunft an Nachverarbeitungssystemen bringen wird, bzw., die sich inspirieren lassen wollten, wie über sinnvolle Ergänzungen zu ihrem Tagesgeschäft die Wertschöpfungskette erweitert werden kann.

DOXNET 2018 – Fachkonferenz & Ausstellung – DOXNET Veranstaltungen: Das Jahresprogramm

Baden-Baden, 25.-27. Juni 2018. Der DOXNET Verband bietet den Mitgliedern auch in den kommenden Monaten ein vielfältiges Programm. Die DOXNET vor Ort in Wien und Großebersdorf findet am 1. und 2. Oktober im Rahmen des Dataform Datafestes statt. Die DOXNET vor Ort ist im Rahmen der Hunkeler Innovationdays am 27. Februar 2019 geplant.

Das Forum für Druckzentrumsbetreiber findet am 17. Oktober dieses Jahres bei der QITS GmbH in Ratingen statt.

Der 9. DOXNET-Tag ist im Novotel München Messe geplant. „Nachverarbeitung vom Dokument bis zum Buch – was bringt die Zukunft“ lautet das Thema am Freitag, 26. Oktober.

Die 21. Fachkonferenz und Ausstellung findet vom 24. bis 26. Juni 2019 wieder im Kongresshaus Baden-Baden statt.

Mit seinen Angeboten will der Verband auch in Zukunft interessante und attraktive Informations- und Networking-Plattformen bieten. Der DOXNET-Vorstand nimmt gerne Wünsche und Anregungen für Veranstaltungsideen und Themenvorschläge von den Mitgliedern entgegen.

Ein Überblick über die nächsten Termine der Fachkonferenz mit angeschlossener Ausstellung im Kongresszentrum Baden-Baden:

21. Fachkonferenz und Ausstellung: 24. bis 26. Juni 2019

22. Fachkonferenz und Ausstellung: 11. bis 13. Mai 2020 Wegen der drupa bereits im Mai!

23. Fachkonferenz und Ausstellung: 21. bis 23. Juni 2021

24. Fachkonferenz und Ausstellung: 20. bis 22. Juni 2022

25. Fachkonferenz und Ausstellung: 19. bis 21. Juni 2023

26. Fachkonferenz und Ausstellung: 24. bis 26. Juni 2024

DOXNET 2018 – Fachkonferenz & Ausstellung – DOXNET Mitgliederversammlung: „Unser Verband ist in der Branche gut repräsentiert“

Baden-Baden, 25.-27. Juni 2018. Ganz im Zeichen der erfolgreichen 20. DOXNET Jahreskonferenz stand zum Abschluss des Treffens die Mitgliederversammlung im Kongresshaus Baden-Baden. Vorsitzender Peter Dehm konnte die Tagesordnungspunkte zügig abarbeiten und stellte einen statistischen Überblick vor.

Aktuell hat DOXNET über 680 Mitglieder aus mehr als 190 Firmen. „Wir pendeln immer um eine Mitgliederzahl von 700. Ich bin der Meinung, dass wir mit dem Verband in der Branche sehr gut repräsentiert sind“, sagte Dehm.

Mit 89 Anwendern, 42 Consultants und 63 Herstellern hat die Mitgliederstruktur weiterhin eine „gesunde Mischung“. Der größte Teil der Mitglieder stammt aus Deutschland (572), es folgen die Schweiz mit 70 und Österreich mit 28 Mitgliedern, 14 Mitglieder stammen aus anderen Ländern.

Schatzmeister Hans-Peter Niesyt konnte vermelden, dass der Verband finanziell auf sicherem Fundament steht. Die Kassenprüfer bescheinigten ihm eine einwandfreie Arbeit, so dass der Entlastung des Vorstands nichts im Weg stand. Peter Dehm dankte den Mitgliedern für das ausgesprochene Vertrauen.

Mit Blick auf die anstehenden Termine informierte Vorstandsmitglied Christian Kempf über das Forum für Druckzentrumsbetreiber, das am 17. Oktober bei der QITS GmbH in Ratingen zusammenkommt. Das Thema des Treffens lautet: „Digitalisierung – Was bedeutet Cloud, Docker, SaaS im Dokumentenmanagement.“ Wie es mit dem aus Mitgliederkreisen gewünschten Software-Forum weitergeht, soll in den kommenden Monaten entschieden werden.

Auf der Tagesordnung stand eine Satzungsänderung, die von den Mitgliedern beschlossen wurde: Die Funktion der Vorstandsmitglieder soll zukünftig bereits bei den Vorstandswahlen festgelegt werden. Zum Abschluss richtete Peter Dehm Dankesworte an seine Vorstandskollegen sowie die Sponsoren und die Teilnehmer der Jahreskonferenz und warf einen Blick auf die geplanten Veranstaltungen.

Dem ehrenamtlichen DOXNET Vorstand gehören an: Vorsitzender Peter Dehm, stellvertretende Vorsitzende Gabriele Grosse, Hans-Peter Niesyt (Schatzmeister), Rainer Rindfleisch (Sekretär), Uwe Hammann (Beisitzer), Stefan Hunkeler (Beisitzer), Christian Kempf (Beisitzer), Daniela Kirsch (Beisitzerin), Udo Schäfer (Beisitzer), Stefan Wagner (Beisitzer), Ralf Wittmann (Beisitzer).

DOXNET 2018 – Fachkonferenz & Ausstellung – Hochkarätige Keynote-Speaker mit Spürsinn und Weitblick

Baden-Baden, 25.-27. Juni 2018. Die Keynote-Speaker werfen bei der DOXNE Jahreskonferenz in Baden-Baden traditionell einen globalen Blick auf Trends und Zukunftsthemen. So auch in diesem Jahr, als mit Dr. Pero Mićić ein Redner mit dem richtigen Spürsinn für die Zukunft die Bühne betrat. Der Autor, Referent, Managementberater und Vorstand der FutureManagementGroup AG nennt die Menschen ein „Kurzfrist-Tier“, denn: „Wir kommen aus einer Zeit, in der die Zukunft nicht zählte. Daher fällt es uns schwer, für unsere Zukunft zu handeln.“ Der Titel des Vortrags lautete „Was kommt – was bleibt – was geht“.

Mićić gab zu Bedenken, dass wir eine Innovation immer dann gut finden, wenn sie die eigene Idee ist. Den Zuhörern empfahl er, im Unternehmen Visionen zu entwickeln, denn Mitarbeiter ohne Vorlage arbeiten zu lassen sei nicht zielführend: „Das ist wie puzzeln ohne Vorlage“, sagte Mićić.

Am Beispiel von Tesla zeigte er auf, dass trotz der nur 100.000 produzierten Autos das Unternehmen deutlich höher bewertet ist. „Der Wert der Mission und Vision von Tesla ist entscheidend. Die Menschen trauen Tesla die Zukunft zu und sind von dieser Zukunft angetan“, erklärte Mićić und appellierte an die Zuhörer im Auditorium: „Nutzen sie eine motivierende und zukunftsrobuste Vision als mächtigstes Führungswerkzeug.“

Beim Blick nach vorne gab er zu bedenken, dass keiner wissen könne, wie die Zukunft aussieht, aber wir hätten alle Annahmen dafür, die unsere Entscheidungen beeinflussen. Er empfahl, dies mit Zuversicht zu tun, denn rückblickend auf die Geschichte der Menschheit könne man pauschal sagen: „Früher war fast alles schlechter.“

In der künstlichen Intelligenz sieht Mićić nur Positives: „Es ist spannend, was wir für Möglichkeiten bekommen, um unser Leben zu verbessern. Mein Wunsch ist, dass der Mensch diese Möglichkeiten nutzt. Ich hätte aber gerne, dass der Mensch alles kontrolliert.“ Angst, dass künstliche Intelligenz den Menschen ersetzen könnte, hat er nicht: „Wir werden Regie führen, wir werden nicht ersetzt, sondern produktiver, und entscheiden werden wir auch in Zukunft selbst, aber wir werden uns dabei helfen lassen.“

Mićić empfahl, sich Visionen vorzunehmen: „Denn wenn wir nicht an der Zukunft in unserem Kopf arbeiten, dann graut sie sich ein.“ Wer führt, dessen schöne Pflicht sei es, sich ein Zukunftsbild zu machen. In diesem Sinn „machen Sie sich eine glänzende Zukunft“, verabschiedete er sich von den Zuhörern.

Dr. Markus Merk hielt den Keynote am dritten Tag der DOXNET Jahreskonferenz. Der frühere „Weltschiedsrichter des Jahres“ hielt einen lebhaften, launischen und interessanten Vortrag. Merk, der vor zehn Jahren seine Schiedsrichterkarriere beendete, lieferte einen spannenden Rückblick auf seine Laufbahn als Schiedsrichter und Fußball-Fernsehexperte. „Sich(er) entscheiden“ war der Titel seines Keynotes.

„Sicher entscheiden heißt nicht, sich immer richtig entscheiden zu können“, sagte Merk. Es gehe vielmehr darum, sich überhaupt zu entscheiden. Er berichtete vom Kontrast seiner Karriere (Aus dem Wembley-Stadion wieder zurück in die Pfälzer Heimat) und was das für ihn bedeutet: „Basiswerte sind für uns alle wichtig“, spielte Merk auf die Wichtigkeit von Verwurzelung an.

Immer wieder streute er Anekdoten seiner Laufbahn ein und zog daraus Lehren für sein Leben, die er den Zuhörern für ihr berufliches und privates Leben weitergab. Elementar für Merk: „Man muss hinter seinen Entscheidungen und hinter seinem Produkt stehen.“ Schiedsrichter sind diejenigen, die unter dem Brennglas der Öffentlichkeit den Mut haben, Verantwortung zu übernehmen, daraus habe er viel für sein Leben gelernt. „Regeln zu vermitteln ist einfach, denn diese sind bindend“, so Merk. „Die Masse unserer Entscheidungen, die wir zu treffen haben, lassen uns allerdings Spielräume.“

Merk erläuterte, dass der Umgang mit Druck trainierbar sei, und dass so aus Stress und Belastung Motivation werde. „Zuhören ist das Basismittel der Kommunikation“, sagte Merk zum Abschluss seines Vortrags und empfahl: „Suchen sie Menschen, die es schaffen, sie zu schnellen Entscheidungen zu bringen.“ Denn: „Es ist ein Privileg im Leben, entscheiden zu dürfen.“

Die beiden Keynote-Speaker haben erneut den Blick über den Tellerrand hinaus geweitet und spannende Anregungen  für Beruf und Alltag geliefert.