DOXNET Thementag

Deutschland und seine Paketflut, das ist eine Beziehung, die in der Corona-Krise intensiver geworden ist – Optimisten würden sagen: besser.

Ungefähr 3,6 Milliarden Pakete wurden allein im Pandemie-Jahr 2020 durch die Republik verschickt, ein Sechstel mehr als 2019. Und auch in diesem Jahr melden Paketdienste eine Rekord-Beschäftigung – die Erfolgsgeschichte geht weiter.

Wir möchten den DOXNET Thementag am 21.10.2021 dazu nutzen, um mit einer gesunden Mischung aus Anwender- und Herstellervorträgen, spannenden und interessanten Erkenntnissen und Anregungen, den Bereich Paketlogistik zu beleuchten.

DOXNET Education Day setzt ein Ausrufezeichen

Baden-Baden, 06.-08. September 2021. Der DOXNET Education Day war in diesem Jahr erneut in die Jahreskonferenz integriert. „Farbmanagement im Digitaldruck, Printing the Expected – Work smarter not harder“: der Titel gab die inhaltliche Richtung für gut 120 Minuten geballtes Fachwissen vor.

Der „Macher“ des diesjährigen Education Days, DOXNET-Vorstandsmitglied René Schumann, hatte unter dem Motto „Wissensvorsprung durch maßgeschneiderte Inhalte“ mit Dr.-Ing. Andreas Kraushaar, Leiter der Abteilung Vorstufentechnik bei der Forschungsgesellschaft Druck e. V. (FOGRA), und Arjen Goldschmidt, Application & Solution Manager bei Canon, zwei ausgewiesene Experten gewinnen können, denen es mit Bravour gelungen ist, dieses Leitmotiv in die Tat umzusetzen.

Die beiden Experten machten deutlich, dass sich das Farbmanagement in sehr großen Sprüngen weiter entwickelt hat. Die rasante Entwicklung im Highspeed-Inkjet und tonerbasiertem Digitaldruck stellt völlig neue Anforderungen an das Farbmanagement.

Besonders festzuhalten ist, dass die Kundenerwartungen im Dokumentendruck vielfältig und hoch sind: Schnelle Fertigung, hohe Qualität und geringer Preis. Die größte Erwartung ist dabei die Vorhersagbarkeit des Farbergebnisses schon in der Gestaltungsphase. Die Referenten stellten verschiedene Stufen dessen vor, was Kunden erwarten, daher ist insbesondere die Kommunikation mit den Kunden entscheidend, um die Erwartungen an Qualität im Detail abzusprechen und zu definieren, welcher Standard gewünscht ist. Wichtig dabei ist, beim Kunden eine Farbkompetenz aufzubauen. „Die Kunst ist, aus dem Wissen Können zu machen“, formulierte es Kraushaar.

Zweites Themenspektrum des Vortrags war „Offset versus Digital“. Kraushaar ging auf die einzelnen Unterschiede und deren Auswirkungen ein. Er stellte fest: Für den Kunden sind die Drucktechnologien letztlich irrelevant, für ihn ist die Qualität des Ergebnisses entscheidend. „Was effizient ist, muss nicht gleich wertig sein und umgekehrt“, sagte er.

Kraushaar betonte, dass Farbe keine Eigenschaft der physikalischen Welt ist, sondern eine Sinnesempfindung. Oder wie Goethe es formulierte: Farben sind Taten des Lichts.

Wenn Farben bewertet werden, muss unterschieden werden, ob die Bewertung bei Tageslicht- oder Kunstlicht erfolgt. Hinzu kommen noch weitere wichtige Einflussgrößen, die es zu beachten gilt. Die Experten zeigten auf, wie Farbe gemessen wird: Unterlage wählen, Messgerät nutzen, richtig einstellen und Messung ausführen. Der CIELAB-Wert ist dann das entscheidende Ergebnis.

Das Wechselspiel verschiedener Parameter beeinflusst den Output letztlich entscheidend. Die Qualität einer Messung hängt von einem guten Messumfeld ab. Und: „Wie bei jeder Messung gibt es auch bei der Farbmessung Toleranzen“, so Kraushaar. Relevant ist dabei auch die Wahrnehmung des menschlichen Auges. Denn: Farbe ist eine Wahrnehmung. „Eine Technik ist nur gut, wenn sie das widerspiegelt, was wir wahrnehmen“, hob Kraushaar hervor. Und Arjen Goldschmidt ergänzte: „Das menschliche Auge ist sehr empfindlich, wenn es um die Unterscheidung von Farben geht.“ Letztlich geht es immer um die Umsetzung des Leitspruchs: „Printing the expected“.

Beim Farbmanagement spielen die Absichten und Ziele eine wesentliche Rolle. „50 Prozent sind vom Geschmack abhängig“, sagte Kraushaar. Das Ziel ist immer die einheitliche Farbreproduktion, also die Umsetzung von der Referenz in eine einheitliche Farberscheinung. Am Ende muss aber klar sein: Farbmanagement ist kein „Color Magic“. Und: Ein sehr gutes Ergebnis kostet in allen Arbeitsschritten sehr viel Zeit. Ein weiterer Grundsatz lautet: Was maximal geht, macht nicht immer Sinn.

Zum Ende ihres Vortrags stellten die Referenten wichtige Standards in der Druckindustrie vor und betonten: „Wo man messen kann, braucht man nicht streiten.“

Goldschmidt und Kraushaar boten interessante Einblicke in eine spannende Materie. Der DOXNET Education Day vermittelte Grundlagenwissen mit Tiefgang von zwei absoluten Experten, die es sehr gut verstanden haben, ein komplexes Thema anschaulich zu beleuchten.

Wissensaufbau vom Feinsten: DOXNET-Vorstandsmitglied René Schumann hatte ein spannendes Programm mit starken Referenten organisiert. Oder anders ausgedrückt: „Der Education Day hat auch in diesem Jahr wieder geliefert“, wie es ein Teilnehmer formulierte.

 

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Über DOXNET:

DOXNET – The Document X-perts Network e.V. ist ein branchenübergreifender Fachverband, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, in Deutschland, Österreich und der Schweiz den Einsatz von Dokumentenmanagement-Technologien im Hochvolumenbereich zu fördern. DOXNET spricht Entscheider/Planer aus der ersten und zweiten Managementebene von Rechenzentren, Versicherungen, Banken, Druckdienstleistern, Digitaldruckereien und grafischen Betriebe sowie lT-Manager, Betriebs- und Organisationsleiter an. Für diesen Personenkreis bietet man Programme und Tagungen zum effektiven Einsatz elektronischer Dokumententechnologien an.

Der Verband betreut über 700 Einzelmitglieder aus rund 200 Firmen und Organisationen und wird durch einen elfköpfigen Vorstand aus Anwendern sowie Hard- und Softwareanbietern vertreten.

Weitere Informationen im Internet unter:             www.doxnet.de

Pressekontakt:

Rainer Rindfleisch
Vorstand/Sekretär
DOXNET e.V. c/o Kern GmbH
Elbinger Straße 12
64625 Bensheim
Tel.: +49 6251 582 45
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Mitglieder wählen neuen DOXNET-Vorstand

Baden-Baden, 06.-08. September 2021. Mit der Mitgliederversammlung endete die 23. DOXNET-Jahreskonferenz im Kongresshaus Baden-Baden. Udo Schäfer begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder im Tagungsraum und ging nochmals kurz auf den mehrstufigen Aktionsplan ein, der unter anderem eine Stärkung des Markenauftritts und der Medienpräsenz vorsieht genauso wie eine inhaltliche Schärfung der Veranstaltungen. „Wir brauchen bei vielen Themen einen langen Atem, blicken aber zuversichtlich nach vorne“, sagte Schäfer.

Mit insgesamt 733 Mitgliedern verzeichnet DOXNET einen Mitgliederrekord, und das trotz aller Wirren rund um die Pandemie, die die Verbandsarbeit sehr erschwert haben. Der Rekord ist ein eindeutiger Beleg dafür, dass der Vorstand den Verband gut durch diese Zeit führt.

Schatzmeister Hans-Peter Niesyt stellte die Finanzlage vor: „Ein Jahr unter Corona, ein Jahr mit großen Glaskugeln“, sagte er zum Einstieg seines Berichts. Trotz der Unwägbarkeiten konnte im Geschäftsjahr 2020 ein Plus verzeichnet werden. Die Umsatzerlöse waren aufgrund der ausgefallenen Jahreskonferenz wesentlich geringer, die Gesamtbilanz fiel positiv aus, vor allem aufgrund des guten Verhandlungsgeschicks mit den Vertragspartnern des Jahrestreffens, das ohne Stornokosten abgesagt werden konnte. „Wir haben gut gewirtschaftet“, bilanzierte er.

 

Das war der letzte Kassenbericht von Niesyt, der sich bei der anschließenden Wahl nicht mehr hat aufstellen lassen, da er beruflich in Altersteilzeit tritt.

Die Kassenprüfer bescheinigten Niesyt eine einwandfreie Arbeit, die Entlastung des Finanzchefs war somit reine Formsache genau wie die des gesamten DOXNET-Vorstands.

Udo Schäfer ging im Anschluss auf eine moderate Preisanpassung ein, „die unumgänglich ist, da unter anderem große Preissteigerungen bei laufenden Fixkosten aufgefangen werden müssen“, sagte er. Zum 1. Januar 2022 sollen die Mitgliedsbeiträge genauso wie die Teilnahmegebühr an der Jahreskonferenz steigen. Die Mitglieder haben einstimmig den Weg für die Anpassung frei gemacht.

Neben Hans-Peter Niesyt lies sich auch Uwe Hamann nicht mehr für die Vorstandswahl aufstellen, für ihre Arbeit dankte ihnen Schäfer und überreichte Beiden ein Präsent.

Turnusgemäß standen in diesem Jahr Neuwahlen an: Ralf Wittmann wurde zum Wahlvorstand gewählt. 13 Mitglieder haben sich auf elf Vorstandsposten beworben.

Neun Mitglieder des alten Vorstands wurden wieder gewählt: Gabriele Grosse, Daniela Kirsch, Stefan Hunkeler, Christian Kempf, René Schumann, Rainer Rindfleisch, Udo Schäfer, Stefan Wagner und Axel Both gehören erneut dem Vorstand an. Martin Metzger und Steffen Baumann wurden neu hineingewählt.

Udo Schäfer bedankte sich bei den Mitgliedern für das Vertrauen in den Vorstand und bei seinen Vorstandskollegen für die Unterstützung und den ehrenamtlichen Einsatz.

Mit der Mitgliederversammlung endete die 23. DOXNET-Jahreskonferenz in Baden-Baden.

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DOXNET-Veranstaltungen: Das Jahresprogramm

Baden-Baden, 06.-08. September 2021. Der Ausblick auf die anstehenden Veranstaltungen des DOXNET-Verbands:

Das Herbstmeeting DOXNET Anwenderforum für Entscheider findet am 6. Oktober 2021 digital statt. Unter dem Motto „Voneinander lernen, um noch professioneller Dokumenten- Management zu betreiben!“ soll das Forum in erster Linie eine Plattform für Erfahrungsaustausch und Informationsbeschaffung bilden.

Beim DOXNET Thementag in München am 21. Oktober 2021 dreht sich alles um das Thema Paketlogistik. Experten auf diesem Gebiet geben spannende Einblicke und stellen interessante Projekte vor.

DOXNET vor Ort @ POSY-OutputForum heißt es am 10. und 11. November 2021 in Hannover. Es ist geplant, das POSY-OutputForum als hybride Veranstaltung durchzuführen – falls eine Anreise nicht möglich ist, kann man somit alternativ online per Live-Stream teilnehmen. Diese Reihe ist traditionell als Halbtageskonferenz ausgelegt, eingebettet in eine internationale Messe oder Veranstaltung.

Die 24. Fachkonferenz und Ausstellung ist für den 20. bis 22. Juni 2022 im Kongresshaus Baden-Baden geplant.

Mit seinen Angeboten will der Verband auch in Zukunft interessante und attraktive Informations- und Networking-Plattformen bieten. Veranstaltungsideen und Themenvorschläge aus den Reihen der Mitglieder nimmt der DOXNET-Vorstand gerne entgegen.

Ein Überblick über die nächsten Termine der Fachkonferenz mit angeschlossener Ausstellung im Kongresszentrum Baden-Baden:

  1. Fachkonferenz und Ausstellung: 19. bis 21. Juni 2023
  2. Fachkonferenz und Ausstellung: 24. bis 26. Juni 2024

 

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DOXNET-Konferenz: Erfolgreicher Re-Start

Baden-Baden, 06.-08. September 2021. Die 23. DOXNET-Jahreskonferenz & Ausstellung in Baden-Baden hat erneut bewiesen, dass sie ein „Must have“ im Kalender von Dokumentenprofis ist. Mit über 500 Anmeldungen wurden die Erwartungen des Vorstands deutlich übertroffen. Der Verband präsentierte sich wieder in Höchstform: Der Qualität und Anziehungskraft des Branchentreffens hat die exakt 803 Tage andauernde Zwangspause nicht geschadet.

Die Lust auf ein reales Treffen nach so langer Zeit war den Teilnehmenden deutlich anzumerken. Fast sprachlos blickte DOXNET-Chef Udo Schäfer bei der Begrüßung ins Auditorium: Die Anmeldezahl hatte in den vergangenen Wochen kurzfristig deutlich angezogen, umso größer sei heute die Erleichterung, dass sich der enorme Aufwand im Vorfeld gelohnt hat. „Ich bedanke mich bei den Mitgliedern für ihre Treue und bei meinen Vorstandskollegen für die großartige Organisation des Jahrestreffens, was in diesem Jahr noch anspruchsvoller war als ohnehin“, sagte Schäfer, der in seinen Dank auch die Sponsoren mit einbezog: „Diese Unterstützung ist keine Selbstverständlichkeit“, sagte er. „Unser Fundament ist und bleibt das Networking, das ist der Wert von DOXNET“, hob Udo Schäfer die Bedeutung eines realen Treffens hervor.

Der DOXNET-Chef sprach den Aktionsplan an, mit dem die Arbeit des Verbands neu strukturiert wird, dazu gehört unter anderem ein neues Corporate Design für einen durchgängigen Wiedererkennungswert.

Trotz der besonderen Umstände im Zusammenhang mit der Pandemie, verbunden mit einer monatelangen Zwangspause für reale Veranstaltungen, hat DOXNET die Zahl seiner Mitglieder nicht nur gehalten, sondern sogar auf einen Höchststand gesteigert. „Wir sind gut durch die vergangenen schwierigen Monate gekommen“, hielt Schäfer fest. Schließlich eröffnete er das Programm, das keine Wünsche offen ließ.

Die Rolle des „Eisbrechers“ meisterte Dr. Jens Wegmann vom „Institut für Prozessoptimierung in der Datenverarbeitung“ grandios. Der Kölner Schauspieler Jan Ditgen schlüpfte in seine Paraderolle als Experte für „Digitales Dokumentenmanagement 4.0“. Seine „Comedy-Rede“ glich einem Parforceritt durch ein weites Themenspektrum, auf das er seine ganz eigenwillige Sicht hatte.

Augenzwinkernd und nicht ganz seriös, dafür umso unterhaltsamer und kurzweilig erläuterte er komplexe Prozesse, ordnete künstliche Intelligenz ein und stellte seine Erfolgsformel HEGNWZD („Hauptsache es gibt noch was zu drucken“) vor. Dr. Bergmann alias Jan Ditgen lieferte einen lockeren Einstieg in das folgende abwechslungsreiche Vortragsprogramm.

Auch das Messegelände war erneut sehr gut frequentiert. Die Unternehmen stellten an ihren Ständen sich und ihr Portfolio vor und standen den Messebesuchern für Fragen zur Verfügung.

Das Abendprogramm setzte wie gewohnt Glanzlichter: Der Abschluss des ersten Tages fand traditionell im Kulturhaus LA8 statt, die historische „Trinkhalle“ Baden-Baden bildete  den Rahmen für den krönenden Abschluss des zweiten Tages.

Udo Schäfer war am Ende der drei Tage sehr erleichtert über den gelungenen Verlauf und das Verständnis der Teilnehmer, insbesondere im Hinblick auf die wegen der Pandemie verschärften Eingangskontrollen. Er beschloss die Jahreskonferenz mit einem Ausblick auf die anstehenden DOXNET-Veranstaltungen (siehe gesonderte Pressemitteilung).

Die 23. DOXNET-Jahreskonferenz hat eindrucksvoll die Bedeutung eines realen Treffens unter Beweis gestellt. Die wichtigste Veranstaltung von DOXNET jedenfalls ist hervorragend aus der Zwangspause gekommen.

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Der Verband betreut über 700 Einzelmitglieder aus rund 200 Firmen und Organisationen und wird durch einen elfköpfigen Vorstand aus Anwendern sowie Hard- und Softwareanbietern vertreten.

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Fachvorträge mit spannenden Einblicken bei der DOXNET-Jahreskonferenz

 

Baden-Baden, 06.-08. September 2021. Jede Menge Fachwissen vermittelten wieder die Vorträge bei der DOXNET-Jahreskonferenz im Kongresshaus Baden-Baden. Während im 1. OG die Hersteller das Wort hatten, waren es im Auditorium im UG die Anwender.

Georg Weinhofer von Interdiscount / microspot.ch (Teil der Schweizer Coop Gruppe) sprach über den Paketautomaten „PackOnTime“, den das Unternehmen seit einigen Monaten im Einsatz hat. Interdiscount ist in der Schweiz der führende Anbieter für Heim- und Unterhaltungselektronik, Microspot.ch ist ein Non Food Online-Einkaufszentrum. Das Unternehmen hat eine Verzehnfachung der Paketmenge vom Jahr 2010 im Vergleich zu 2019 zu verzeichnen: Bis 2025 erwartet die Geschäftsleitung nochmal eine Verdreifachung der Paketmenge im Vergleich zu 2019. Corona hat die Prognose für die Jahre 2020 und 2021 bereits jetzt deutlich übertroffen.

Aufgrund dieser Entwicklung setzte man hohe Erwartungen in die Umstellung auf die Paketabwicklung mit der PackOnTime der Firma Kern. Bei dem System ist der Name Programm, den es produziert hohe Paketmengen automatisiert, dabei fallen weniger Füllmaterial und weniger Karton an, was wiederum mehr Pakete pro Transport bedeutet. Insgesamt sind deutlich weniger manuelle Prozessschritte nötig, bis das Paket auf Reisen gehen kann. Laut Weinhofer ging es bei der Umstellung um mehr Effizienz, weniger Kosten und ein Plus an Nachhaltigkeit.

Nach einer ausgiebigen Marktanalyse fiel die Entscheidung auf die PackOnTime, die für verschiedene Paketgrößen automatisch den Karton produziert: Nach dem Auflegen des Artikels wird dieser vermessen, der Karton wird zugeführt, die Verpackung passgenau hergestellt, aufgefaltet und der Artikel darin verpackt. Nach dem Hinzufügen der Beilagen folgt schließlich das Etikett. 600 Pakete pro Stunde werden so verarbeitet. Im Rahmen der Installation wurde das System zudem individuell auf die Bedürfnisse von Interdiscount / microspot.ch angepasst, das seit der Installation einwandfrei läuft. „Wir sind sehr zufrieden“, bilanziert Weinhofer.

„Output-Management mit Mehrwert, Dokumentendruck mit sozialer Verantwortung“, lautete der Vortrag von Thomas Vogelgesang, Geschäftsführer der Reha GmbH, und Betriebsleiter Thomas Becker. Die beiden Referenten warfen einen etwas anderen Blick auf die Welt des Dokumentenmanagements. Die Reha GmbH stellt sich ihrer sozialen Verantwortung und kombiniert diesen Anspruch mit allen Dienstleistungen rund um das Dokumentenmanagement. Digitaldruck, Offsetdruck sowie Weiterverarbeitung, Kuvertieren und vieles mehr gehören zum Kerngeschäft der Reha GmbH. Die Beschäftigten – darunter ein hoher Anteil von Menschen mit Handicap – übernehmen den kompletten Workflow bei der Produktion und Abwicklung von Geschäftsdokumenten. Thomas Becker stellte das gesamte Aufgabengebiet und die Vorzüge des bundesweit und international tätigen sozialen Unternehmens vor. Produktion und soziale Verantwortung gehen hier Hand in Hand, die Arbeit von Menschen mit Behinderung werden unter dem Motto „Einer für alle. Alle vereinen“ zusammen gebracht.

Michael Adamitzki von der Itergo GmbH nahm seine Zuhörer mit auf eine metaphorische Reise mit spannenden Erkenntnissen. „Wir fangen den Zoo am Eingang ein. Gestalten Sie ihre Welt. Wir managen die Risiken“ lautete der Titel seines Vortrags, in dem er die Heterogenität der Druck-Welt bei der Ergo Versicherungsgruppe aufzeigte.

Die Integration vieler neuer Auftraggeber innerhalb der Ergo war für den IT-Dienstleister der Ergo-Gruppe eine enorme Herausforderung, da eine Vielzahl von verschiedenen Verfahren und Anforderungen unter einen Hut gebracht werden mussten. „Wir standen in einem Spannungsfeld von optimierten Systemen und Flexibilität“, sagte Adamitzki. Dabei mussten die unterschiedlichen Faktoren Daten, Zeit und Verrechnungsmodelle berücksichtigt werden.

Die Lösung war eine Vereinheitlichung des Dateneingangs: Die einzelnen Bereiche konnten weiter bestehen! Trotz der großen Heterogenität und vieler verschiedener Anforderungen wurden diese mit dem „Outomat“ als zentraler „Sortierer“ bewältigt. Die Umsetzung erfolgte reibungslos und ohne Anpassung im Druckzentrum, mit dem Effekt, dass die Prozesse sehr variabel sind, ohne wesentliche Aspekte für den einzelnen Beteiligten zu ändern, weder am Anfang, noch am Ende der Prozesskette. Dank des klick-basierten Dienstleisters können Störungen schnell behoben werden.

Fazit: Kleine Gesellschaften können in optimierte Abläufe integriert werden. Die Kosten sind stark variabel, es gibt ein kundenspezifisches Accounting, dazu wurde ein Servicemanagement etabliert. Das Ergebnis sind zufriedene Kunden.

Auf eine Zeitreise nahm Harald Grumser von der Compart AG die Zuhörer im Auditorium mit. Er begann diese Reise im Jahr 1991: Damals gab es zum Beispiel Postscript und ISDN. „Aber was gab es damals nicht?“, fragte er und lieferte die Antwort gleich mit: HTML wurde gerade erfunden, Programmiersprachen wie Java und Javascript sind erst später gekommen. In der ersten Hälfte der 2000er Jahre entstand der erste E-Mail-Versand von konvertierten AFP-Daten. Erste Seitenformatierer, die auch PDF können, kamen außerdem auf den Markt.

2007 stellt Apple das iPhone vor – aus Sicht von Grumser der „größte Gamechanger für uns“ – und der Multi-Channel-Output wird zum Standard, Input- und Output-Management wachsen zusammen. In der zweiten Hälfte der 2010er Jahre greift dann „Mobil first“ immer stärker um sich. „Corona ändert mit Beginn der 2020er Jahre alles“, sagte Grumser. Der Experte stellt fest: Eine Teilkomponente von Digitalisierung hat Corona beschleunigt.

„Und wo stehen wir heute“, fragte er und hier wird Harald Grumser deutlich: „Wir versuchen, die Anforderungen von heute zu bewältigen, fixen aber immer noch nicht die Probleme von vor 30 Jahren“, kritisierte er und prophezeit: „Es wird ganze Unternehmen auslöschen, weil die IT die neuen Geschäftsmodelle nicht bedienen kann.“ Schließlich hält er fest: „Digitalisierung geht wie Umweltschutz: Alle reden davon und kaum einer macht etwas.“

Um die Cloud komme man nicht herum, stellte er klar. API Economy und neue Workflow-Systeme seien alternativlos. Und: „Die Browser werden die Betriebssysteme der Zukunft.“ Letztlich würden nicht die großen Unternehmen überleben, sondern die schnellen. „Was die Verknüpfung von Daten betrifft, stehen wir vor einer grandiosen Reise“, hielt Harald Grumser fest, der nur eine der 23 Jahreskonferenzen verpasst hat und in seinen zahlreichen Vorträgen stets mit großem Fachwissen und zutreffenden Prognosen auftrumpfte.

„Homeoffice kann jeder!?“ lautete der Titel des Vortrags von Ralf Wittmann von p3consult. Mit Corona kam die bis vor nicht allzu langer Zeit undenkbare Homeoffice-Pflicht. Wittmann unterscheidet daher zwei Zeiten: Die aktuelle Zeit während der Pandemie und die Phase danach. Er zählte die Gründe pro Homeoffice aus Sicht der Arbeitgeber auf: Reduzierung von Arbeitsplätzen, Kostenersparnis und auch eine erhöhte Produktivität, weniger Arbeitsausfall sowie Personalbindung durch zufriedene Mitarbeiter. „Wenn man es richtig macht“, wie er betonte. Außerdem wirke sich dies auf das positive Image des Unternehmens aus. Aus Sicht der Arbeitnehmer nannte er unter anderem flexible Arbeitszeiten und die wegfallenden Anfahrtswege als Argumente pro Homeoffice.

Grundvoraussetzung, das alles funktioniert, sei laut Wittmann: „Homeoffice brauche klare Regeln!“ In einer Homeoffice-Policy müsse der Beschäftigungsumfang klar geregelt sein. Wichtig seien zudem gute IT-Kenntnisse, um sich technisch mit dem Arbeitgeber verbinden zu können. Das häusliche Arbeitszimmer müsse den Anforderungen der Arbeitssicherheits- und Arbeitsschutzbestimmungen entsprechen, auch die Einhaltung des Datenschutzes sei sehr relevant. Neben der Homeoffice-Policy könnten auch Einzelvereinbarungen getroffen werden.

„Im Homeoffice geht es immer um Menschen“, betonte Wittmann. Der Arbeitgeber müsse wissen, wie die Mitarbeitenden ticken: Wie selbständig ist die Person? Welche beruflichen Ziele hat sie? Elementar wichtig sei die Kommunikation: So müssten Arbeitgeber darauf achten, „Vereinsamung“ zu vermeiden, indem regelmäßig kommuniziert wird.

Auch dem Arbeitsumfeld müsse man sich widmen: Wie ist die IT-Infrastruktur, wie sind die Datenschutzbestimmungen! Relevant sei auch die Trennung zwischen dem Raum, in dem man arbeitet, und dem Freizeitbereich. Hier sei es wichtig, klare Regeln zu vermitteln und vor allem auch im Homeoffice Pausenzeiten einzurichten.

Eine klare Definition von Aufgaben und Regeln sei das A und O. Das Unternehmen müsse Homeoffice als Chance sehen. Das Modell funktioniere dann, wenn Führungskräfte, die von Natur aus Angst vor Kontrollverlust haben, dahinter stehen. Man müsse daher den Mitarbeitenden einen großen Vertrauensvorschuss geben und „die Mitarbeitenden müssen sehr vertrauensvoll mit der Chance Homeoffice umgehen“. Wittmann stellte abschließend fest: „Homeoffice funktioniert, wenn Kommunikation und Vertrauen stimmt.“

Wittmann beschloss mit seinem Vortrag das abwechslungsreiche inhaltliche Programm der 23. DOXNET-Jahreskonferenz & Ausstellung, die auch in diesem Jahr wieder spannende Schlaglichter und aufschlussreiche Themen lieferte. Erweitert wurde der programmatische Teil des Kongresses durch den gut besuchten Education-Day (siehe gesonderte Pressemitteilung).

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