DOXNET 2018 – Fachkonferenz & Ausstellung – DOXNET Veranstaltungen: Das Jahresprogramm

Baden-Baden, 25.-27. Juni 2018. Der DOXNET Verband bietet den Mitgliedern auch in den kommenden Monaten ein vielfältiges Programm. Die DOXNET vor Ort in Wien und Großebersdorf findet am 1. und 2. Oktober im Rahmen des Dataform Datafestes statt. Die DOXNET vor Ort ist im Rahmen der Hunkeler Innovationdays am 27. Februar 2019 geplant.

Das Forum für Druckzentrumsbetreiber findet am 17. Oktober dieses Jahres bei der QITS GmbH in Ratingen statt.

Der 9. DOXNET-Tag ist im Novotel München Messe geplant. „Nachverarbeitung vom Dokument bis zum Buch – was bringt die Zukunft“ lautet das Thema am Freitag, 26. Oktober.

Die 21. Fachkonferenz und Ausstellung findet vom 24. bis 26. Juni 2019 wieder im Kongresshaus Baden-Baden statt.

Mit seinen Angeboten will der Verband auch in Zukunft interessante und attraktive Informations- und Networking-Plattformen bieten. Der DOXNET-Vorstand nimmt gerne Wünsche und Anregungen für Veranstaltungsideen und Themenvorschläge von den Mitgliedern entgegen.

Ein Überblick über die nächsten Termine der Fachkonferenz mit angeschlossener Ausstellung im Kongresszentrum Baden-Baden:

21. Fachkonferenz und Ausstellung: 24. bis 26. Juni 2019

22. Fachkonferenz und Ausstellung: 11. bis 13. Mai 2020 Wegen der drupa bereits im Mai!

23. Fachkonferenz und Ausstellung: 21. bis 23. Juni 2021

24. Fachkonferenz und Ausstellung: 20. bis 22. Juni 2022

25. Fachkonferenz und Ausstellung: 19. bis 21. Juni 2023

26. Fachkonferenz und Ausstellung: 24. bis 26. Juni 2024

DOXNET 2018 – Fachkonferenz & Ausstellung – DOXNET Mitgliederversammlung: „Unser Verband ist in der Branche gut repräsentiert“

Baden-Baden, 25.-27. Juni 2018. Ganz im Zeichen der erfolgreichen 20. DOXNET Jahreskonferenz stand zum Abschluss des Treffens die Mitgliederversammlung im Kongresshaus Baden-Baden. Vorsitzender Peter Dehm konnte die Tagesordnungspunkte zügig abarbeiten und stellte einen statistischen Überblick vor.

Aktuell hat DOXNET über 680 Mitglieder aus mehr als 190 Firmen. „Wir pendeln immer um eine Mitgliederzahl von 700. Ich bin der Meinung, dass wir mit dem Verband in der Branche sehr gut repräsentiert sind“, sagte Dehm.

Mit 89 Anwendern, 42 Consultants und 63 Herstellern hat die Mitgliederstruktur weiterhin eine „gesunde Mischung“. Der größte Teil der Mitglieder stammt aus Deutschland (572), es folgen die Schweiz mit 70 und Österreich mit 28 Mitgliedern, 14 Mitglieder stammen aus anderen Ländern.

Schatzmeister Hans-Peter Niesyt konnte vermelden, dass der Verband finanziell auf sicherem Fundament steht. Die Kassenprüfer bescheinigten ihm eine einwandfreie Arbeit, so dass der Entlastung des Vorstands nichts im Weg stand. Peter Dehm dankte den Mitgliedern für das ausgesprochene Vertrauen.

Mit Blick auf die anstehenden Termine informierte Vorstandsmitglied Christian Kempf über das Forum für Druckzentrumsbetreiber, das am 17. Oktober bei der QITS GmbH in Ratingen zusammenkommt. Das Thema des Treffens lautet: „Digitalisierung – Was bedeutet Cloud, Docker, SaaS im Dokumentenmanagement.“ Wie es mit dem aus Mitgliederkreisen gewünschten Software-Forum weitergeht, soll in den kommenden Monaten entschieden werden.

Auf der Tagesordnung stand eine Satzungsänderung, die von den Mitgliedern beschlossen wurde: Die Funktion der Vorstandsmitglieder soll zukünftig bereits bei den Vorstandswahlen festgelegt werden. Zum Abschluss richtete Peter Dehm Dankesworte an seine Vorstandskollegen sowie die Sponsoren und die Teilnehmer der Jahreskonferenz und warf einen Blick auf die geplanten Veranstaltungen.

Dem ehrenamtlichen DOXNET Vorstand gehören an: Vorsitzender Peter Dehm, stellvertretende Vorsitzende Gabriele Grosse, Hans-Peter Niesyt (Schatzmeister), Rainer Rindfleisch (Sekretär), Uwe Hammann (Beisitzer), Stefan Hunkeler (Beisitzer), Christian Kempf (Beisitzer), Daniela Kirsch (Beisitzerin), Udo Schäfer (Beisitzer), Stefan Wagner (Beisitzer), Ralf Wittmann (Beisitzer).

DOXNET 2018 – Fachkonferenz & Ausstellung – Hochkarätige Keynote-Speaker mit Spürsinn und Weitblick

Baden-Baden, 25.-27. Juni 2018. Die Keynote-Speaker werfen bei der DOXNE Jahreskonferenz in Baden-Baden traditionell einen globalen Blick auf Trends und Zukunftsthemen. So auch in diesem Jahr, als mit Dr. Pero Mićić ein Redner mit dem richtigen Spürsinn für die Zukunft die Bühne betrat. Der Autor, Referent, Managementberater und Vorstand der FutureManagementGroup AG nennt die Menschen ein „Kurzfrist-Tier“, denn: „Wir kommen aus einer Zeit, in der die Zukunft nicht zählte. Daher fällt es uns schwer, für unsere Zukunft zu handeln.“ Der Titel des Vortrags lautete „Was kommt – was bleibt – was geht“.

Mićić gab zu Bedenken, dass wir eine Innovation immer dann gut finden, wenn sie die eigene Idee ist. Den Zuhörern empfahl er, im Unternehmen Visionen zu entwickeln, denn Mitarbeiter ohne Vorlage arbeiten zu lassen sei nicht zielführend: „Das ist wie puzzeln ohne Vorlage“, sagte Mićić.

Am Beispiel von Tesla zeigte er auf, dass trotz der nur 100.000 produzierten Autos das Unternehmen deutlich höher bewertet ist. „Der Wert der Mission und Vision von Tesla ist entscheidend. Die Menschen trauen Tesla die Zukunft zu und sind von dieser Zukunft angetan“, erklärte Mićić und appellierte an die Zuhörer im Auditorium: „Nutzen sie eine motivierende und zukunftsrobuste Vision als mächtigstes Führungswerkzeug.“

Beim Blick nach vorne gab er zu bedenken, dass keiner wissen könne, wie die Zukunft aussieht, aber wir hätten alle Annahmen dafür, die unsere Entscheidungen beeinflussen. Er empfahl, dies mit Zuversicht zu tun, denn rückblickend auf die Geschichte der Menschheit könne man pauschal sagen: „Früher war fast alles schlechter.“

In der künstlichen Intelligenz sieht Mićić nur Positives: „Es ist spannend, was wir für Möglichkeiten bekommen, um unser Leben zu verbessern. Mein Wunsch ist, dass der Mensch diese Möglichkeiten nutzt. Ich hätte aber gerne, dass der Mensch alles kontrolliert.“ Angst, dass künstliche Intelligenz den Menschen ersetzen könnte, hat er nicht: „Wir werden Regie führen, wir werden nicht ersetzt, sondern produktiver, und entscheiden werden wir auch in Zukunft selbst, aber wir werden uns dabei helfen lassen.“

Mićić empfahl, sich Visionen vorzunehmen: „Denn wenn wir nicht an der Zukunft in unserem Kopf arbeiten, dann graut sie sich ein.“ Wer führt, dessen schöne Pflicht sei es, sich ein Zukunftsbild zu machen. In diesem Sinn „machen Sie sich eine glänzende Zukunft“, verabschiedete er sich von den Zuhörern.

Dr. Markus Merk hielt den Keynote am dritten Tag der DOXNET Jahreskonferenz. Der frühere „Weltschiedsrichter des Jahres“ hielt einen lebhaften, launischen und interessanten Vortrag. Merk, der vor zehn Jahren seine Schiedsrichterkarriere beendete, lieferte einen spannenden Rückblick auf seine Laufbahn als Schiedsrichter und Fußball-Fernsehexperte. „Sich(er) entscheiden“ war der Titel seines Keynotes.

„Sicher entscheiden heißt nicht, sich immer richtig entscheiden zu können“, sagte Merk. Es gehe vielmehr darum, sich überhaupt zu entscheiden. Er berichtete vom Kontrast seiner Karriere (Aus dem Wembley-Stadion wieder zurück in die Pfälzer Heimat) und was das für ihn bedeutet: „Basiswerte sind für uns alle wichtig“, spielte Merk auf die Wichtigkeit von Verwurzelung an.

Immer wieder streute er Anekdoten seiner Laufbahn ein und zog daraus Lehren für sein Leben, die er den Zuhörern für ihr berufliches und privates Leben weitergab. Elementar für Merk: „Man muss hinter seinen Entscheidungen und hinter seinem Produkt stehen.“ Schiedsrichter sind diejenigen, die unter dem Brennglas der Öffentlichkeit den Mut haben, Verantwortung zu übernehmen, daraus habe er viel für sein Leben gelernt. „Regeln zu vermitteln ist einfach, denn diese sind bindend“, so Merk. „Die Masse unserer Entscheidungen, die wir zu treffen haben, lassen uns allerdings Spielräume.“

Merk erläuterte, dass der Umgang mit Druck trainierbar sei, und dass so aus Stress und Belastung Motivation werde. „Zuhören ist das Basismittel der Kommunikation“, sagte Merk zum Abschluss seines Vortrags und empfahl: „Suchen sie Menschen, die es schaffen, sie zu schnellen Entscheidungen zu bringen.“ Denn: „Es ist ein Privileg im Leben, entscheiden zu dürfen.“

Die beiden Keynote-Speaker haben erneut den Blick über den Tellerrand hinaus geweitet und spannende Anregungen  für Beruf und Alltag geliefert.